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Freitag, 28. Juli 2017
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16.07.17 18:43 Berlin/Brandenburg
"Wir haben aus der Flut gelernt"

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5 Kommentare

17.07.2017 23:41:56

Ignaz Koslowski

@Frank Schneider

Ich stamme aus den früheren deutschen Ostgebieten und kenne mich mit der Alten Oder nicht aus, lerne aber gern dazu. Warum soll man einen inmitten eines (erwartet) überfuteten Gebietes liegenden Fluß unter einem Schutzdamm hindurchleiten müssen, der das Wasser gerade abhalten soll? Das Wasser der Alten Oder wäre doch aufgegangen im Wasser der Oder, das die Region bis an den Damm überflutet hätte.

17.07.2017 14:36:10

Frank Schneider

netter Versuch

wer sich in der Gegend dort auskennt weiß, dass man die "Alte Oder" nicht abriegeln durfte und sie unter dem Damm hindurchleiten musste. Damit war von vornherein klar, dass die Idee des Ministers nicht funktionieren konnte und die gesamte Aktion nur blanker Aktionismus war, um der Bevölkerung Sicherheit und Fürsorglichkeit aus Potsdam vorzugaukeln. Da war nichts mit Krisenlage, Not und Eile. Die ansässige Bevölkerung kannte die geografischen Gegebenheiten genau und sie können davon ausgehen, dass dieser Damm nicht für ein Sicherheitsgefühl sorgte, sondern nur für Hohn und Spott. Der Damm war nicht ganz dicht, genauso wie die Idee ihn zu bauen. Und da er nichts taugte, er keine Sicherheit schuf, wurde er dann schnell wieder abgebaut. Beim BER wäre das vielleicht auch die billigste Lösung.

17.07.2017 12:59:23

Ignaz Koslowski

@Frank Schneider

Wozu auch, Herr Schneider?
 
 Ich stehe sicherlich nicht in Verdacht, Politikern zu Munde zu reden, möchte aber die damalige Entscheidung in Schutz nehmen. Sie können keine normalen Maßstäbe an Entscheidungen anlegen, die in größter Not und Eile in einer absoluten Krisenlage getroffen wurden. Die Zeit das lang und sorgfältig zu prüfen und zu überdenken, die hat man da gerade nicht und jeder der etwas Anderes behauptet, hat nie wirklich in solchen Situationen in der Verantwortung gestanden.
 
 Es mag sein, daß der "Meyer-Damm" vielleicht im Falle des Falles nicht das gebracht hätte, was man sich von ihm erhofft hat. Ich bin aber absolut dafür nichts unversucht zu lassen, das auch nur eine gewisse Chance bietet, zigtausenden Menschen im Oderbruch ihr Hab und Gut und vielleicht sogar ihr Leben zu retten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, sollte dieser Damm.
 
 Daß in solcher Lage und unter solchem Zeitdruck getroffene Entscheidungen selten perfekt sind, liegt in der Natur der Sache. Auch ist nicht erkennbar welchen Nutzen die von Ihnen gewünschte Aufklärung jetzt noch bringen soll.
 
 Was der "Meyer-Damm" im Ganzen gekostet hat, ist eine Kleinigkeit gegen die Kosten, die der verkorkste BER uns bisher Monat für Monat gekostet hat, und noch auf weitere Jahre Monat für Monat kosten wird. Da findet Aufklärung nicht einmal statt, wo sie wenigstens zukünftige Kosten vermeiden oder senken könnte. Wen juckt denn da ein einmaliges Notprojekt, das seit 20 Jahren Geschichte ist?

17.07.2017 11:37:26

Frank Schneider

unnötig hohe Kosten

der von vornherein nutzlose Meyer-Damm bei Reitwein hat beim Aufschütten und dann Abtragen viele Millionen gekostet, bis heute wurde dieser Irrsinn nicht aufgearbeitet.

17.07.2017 10:07:42

Rolf Lustig

Gelernt?

Ihr seid nicht lernfähig, die Biber werden es euch zeigen.

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