(MOZ) Nach einem desaströsen Einsatz hatte der MI-7 Johnny English bereits ausgemustert. Doch nun droht eine Killertruppe den chinesischen Premier zu ermorden und damit die Welt in ein Chaos zu stürzen. Da braucht es jeden Mann, auch einen English. So stellt der Geheimdienst den Agenten wieder ein, der die vergangenen Jahre sich in einem tibetanischen Kloster in Kampfkunst und Enthaltsamkeit geübt hat. Wieder auf dem Agentenparkett erweist sich dieses allerdings immer noch zu glatt für Johnny, der so von Falle zu Falle und Fettnäpfen zu Fettnäpfen stolpert. Dass er ungeachtet dessen am Ende dennoch als Retter der Welt dasteht und dazu eine heiße Blonde im Arm halten darf, ist eh keine Überraschung und kann daher schon vorher verraten werden.
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Nach acht Jahren Pause geht die Agenten-Persiflage in die Verlängerung. Allerdings lässt der zweite Teil das, was sich im Genre getan hat, meist unbeachtet. Vielmehr nimmt man die Klassiker aufs Korn. Ob "Q" oder der Kampf in der Seilbahngondel, Bond-Fans werden viele Hinweise auf den filmischen Überagenten finden. Dass der Hauptakteur aber auch auf die Queen einprügelt ist dann wieder typisch English, oder besser Rowan Atkinson. Der lässt seine Gags auch in gewohnter Vorschlaghammer-Manier los, beschränkt sich aber meistens eher auf die subtile Darstellung von allerlei Fehltritten. Das wiederum führt zeitweise fast schon dazu, dass man glauben mag, die Sache werde zu Ernst genommen, weil natürlich die Geschichte einem einfachen und allzu bekannten Muster folgt und daher wenig Überraschungen bereit hält.
Genre: Komödie; FSK: 6 Jahre; Laufzeit: 97 Minuten; Verleih: Universal; Regie: Oliver Parker; Rowan Atkinson, Gillian Anderson, Rosamund Pike
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Neueste Kommentare
24.05.2012 14:23:07 FF Leser
Das soll nun der große "Wurf" im Nahmensfindungsprozess sein?
24.05.2012 14:07:29 Dagmar Rietz
Demokratie wagen
24.05.2012 13:53:56 Courage
Wir nehmen aber auch ALLES !
24.05.2012 13:52:45 Bürger dieser Stadt
zum Thema
24.05.2012 13:44:50 KF
Schlimm