Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Guardians of the Galaxy Vol. 2
Guardians of the Galaxy Vol. 2 © Foto: Marvel
Stefan Klug / 02.10.2017, 18:21 Uhr - Aktualisiert 04.10.2017, 18:00
(MOZ) Die Katze lässt das Mausen nicht oder in diesem Fall der Waschbär. Weil nämlich Rocket Racoon bei den Souvereign ein paar wertvolle Batterien mitgehen lässt, haben er und seine Freunde bald die ganze Alienrasse im Nacken. Die kämpfen allerdings nicht mehr selbst, sondern steuern ihre Raumschiffe wie in der Spielhalle aus der Ferne. Hilfe gegen die Übermacht kommt von einem Fremden, der sich Ego nennt und auch so verhält. Zu aller Überraschung entpuppt sich der Bartträger als leiblicher Vater von Peter Quill, der eigentlich glaubte, der blaue Yondu sei sein Erzeuger gewesen. Und da man sich Verwandtschaft nicht aussuchen kann stellte sich schon bald heraus, dass eben jener Ego die weitaus größere Gefahr in den Weiten der Galaxie darstellt. Gegen große Gegner helfen nur dicke Wummen oder hier Bomben. Rocket hat mit Hilfe der geklauten Batterien eine mächtige gebastelt. So schließt sich der Kreis im unendlichen All...

Die Wundertüte "Guardians of the Galaxy", in der James Gunn Marvel-Helden aus der zweiten und dritten Reihe zusammengewürfelt, entpuppte sich auf der Leinwand und am heimischen TV als großer Erfolg. Nicht so bierernst, immer einen flotten und teils anrüchigen Spruch auf den Lippen, Slapstickeinlagen die andere Tanz nennen und jede Menge Action mit Verweis auf die Weltraum-Opern der 80-er Jahre - das Gemisch macht Spaß und bedingte förmlich eine Fortsetzung. Die nennt sich "2" und funktioniert auch, ohne dass man "1" kennt. Das liegt natürlich daran, dass die teils chaotische Story sich nur an einigen Ankern wie Familie und Freundschaft entlanghangelt und ansonsten teils herrlich anarchisch daherkommt. Tiefgang sucht man also vergebens. Nicht weiter schlimm. Mitunter allerdings wird's belanglos, was deutlich gegen die mehr als zwei Stunden Laufzeit spricht. Als HD-BluRay protzt der Streifen im Heimkino mit echtem HDR-Inhalt, den die Scheibe aber nicht über die volle Spielzeit rüberzubringen vermag. Zwischen brillant und naja schwankt das Bild, wobei ersteres überwiegt. Die vierfache Auflösung ist wie immer Segen und Fluch zugleich. Man sieht eben auch Fehler besser. Dolby Digital Plus hingegen leistet sich keine Schwächen und reißt den Zuschauer - akustisch gesehen - förmlich in den Strudel der Ereignisse mit hinein. Großartig.

Genre: Komödie; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 130 Minuten; Verleih: Marvel; Regie: James Gunn; Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista; USA 2017

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG