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Hamburg (dapd) Oscar-Preisträger Robert Zemeckis will nie wieder mit großem Budget drehen. "Als ich jünger war, dachte ich, dass mehr Geld mehr Freiheiten bedeuten würde. Oft bedeutet es aber nur mehr Ausstattung - und nicht automatisch mehr Freiheiten, diese Ausstattung auch einzusetzen", sagte der 61-jährige Regisseur "Spiegel Online".
Der US-amerikanische Filmregisseur Robert Zemeckis posiert am Montag in Berlin vor Beginn der Premiere des Kinofilms "Flight" auf dem Roten Teppich. Der Film kommt am Donnerstag in die deutschen Kinos.
Das 31 Millionen-Dollar-Budget für sein neues Action-Drama "Flight" findet Zemeckis zwar "etwas zu niedrig", Riesensummen von 200 Millionen Dollar bezeichnet er jedoch als "kriminell". "Wenn Sie mit einem Film, der 200 Millionen Dollar gekostet hat, Geld verdienen wollen, müssen Sie mindestens 800 Millionen Dollar umsetzen. Dafür müssen Sie jeden Menschen, der sich auch nur flüchtig für den Film interessiert, dazu bringen, ins Kino zu gehen. Wenn die Zielgruppe so riesig ist, kann ein Film gar kein echtes Thema haben."
"Flight" ist Zemeckis' erster Realfilm seit 2000, zuletzt hatte er vor allem mit der Motion-Capture-Technik gedreht ("Der Polarexpress"). Den vermehrten Einsatz digitaler Techniken sieht er kritisch. "Viele Regisseure arbeiten dadurch tatsächlich nicht mehr so exakt - sie denken, sie könnten alle Fehler später digital beheben."
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