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Bröhan-Museum würdigt Maler Philipp Franck mit einer Schau

31.08.2010, 08:00 Uhr
Berlin (DDP) Das Berliner Bröhan-Museum präsentiert ab Donnerstag (2. September) die Ausstellung „Vom Taunus zum Wannsee - Der Maler Philipp Franck (1860-1944)“. Mit dieser großangelegten Retrospektive mit 100 Bildern aus allen Schaffensphasen werde der Künstler zu seinem 150. Geburtstag gewürdigt, sagte eine Museumssprecherin. Zugleich setze die Ausstellung die Reihe der monografischen Schauen zu Malern der Berliner Secession im Bröhan-Museum fort.

Franck gehört den Angaben zufolge zu den herausragenden deutschen Impressionisten und zu den ersten Mitgliedern der Berliner Secession. Seine Landschaften, Figuren und Stillleben zeigten ihn auf der Höhe seiner Zeit und stellten ihn in eine Reihe mit Max Liebermann, Walter Leistikow, Lovis Corinth und Max Slevogt. Als populärer „Wannsee-Maler“ habe der gebürtige Frankfurter Franck Ikonen der spezifischen Berliner Landschaft geschaffen.

Die Ausstellung weist alle in Francks Werk vertretenen Sparten wie Landschaften, Garten- und Genrebilder sowie Porträts auf. Der Künstler bevorzugte einen herben, kraftvollen Malstil, oft auch eine expressive Farbigkeit. Seine pleinairistische Malweise ist von Liebermann und Corinth beeinflusst, mit denen er auch befreundet war. Der Ausstellungstitel „Vom Taunus zum Wannsee“ bezieht sich auf die erste autobiografische Publikation Francks aus dem Jahr 1920.

Die Leihgaben kommen den Angaben zufolge aus Museen und zum großen Teil aus Privatbesitz. Die bis 16. Januar 2011 gezeigte Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum Giersch in Frankfurt am Main, wo sie von März bis Juli 2010 präsentiert wurde. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. (broehan-museum.de)

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