Buxtehude (DDP) Die amerikanische Schriftstellerin Susan Beth Pfeffer erhält den 40. „Buxtehuder Bullen“ für das beste Jugendbuch des Jahres. Diese Entscheidung traf die 22-köpfige Jury des Literaturpreises am Dienstagabend in Buxtehude. Die 63 Jahre alte Autorin bekam den mit 5.000 Euro dotierten Preis für ihren Roman „Die Welt, wie wir sie kannten“ zugesprochen, der 2010 erschienen ist.
Die je zur Hälfte aus Jugendlichen und Erwachsenen bestehende Jury hatte das Buch von Pfeffer den Angaben zufolge aus 60 Neuerscheinungen des vergangenen Jahres ausgewählt, von denen sechs das Finale erreichten. Der Roman erzählt von den Folgen eines Asteroid-Einschlages auf dem Mond. Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und über Nacht gerät die Welt von Miranda und ihrer Familie aus den Fugen. Sturmfluten, Erdbeben und Wetterextreme drohen. Alle müssen lernen, dass bei Katastrophen vor allem kleine Dinge zählen: Feuerholz, eine Dose Bohnen, Aspirin und das alle zusammen sind.
Pfeffer lebt in Middletown, 40 km nördlich von New York. In den USA hat sie schon zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. „Die Welt, wie wir sie kannten“ ist ihr erstes Buch in deutscher Übersetzung. Der „Buxtehuder Bulle“, symbolisiert durch eine Stahlplastik, wird Pfeffer im September in Buxtehude überreicht.
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