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Preussen Eberswalde erwischt vielleicht das schwerste Los von allen Brandenburglisgisten

Lösbare Pokal-Aufgaben für Barnimer

© Foto: MOZ/Britta Gallrein
Britta Gallrein / 14.07.2017, 07:45 Uhr
Bernau/Eberswalde (MOZ) Jetzt stehen sie fest, die Gegner der Barnimer Brandenburgligisten im Landespokal. Wer spielt gegen wen am 12. August um 15 Uhr? Diese Frage war um 11.04 Uhr beantwortet. Da war die erste Runde im AOK-Landespokal ausgelost.

Die TSG Einheit Bernau hat die weiteste Anreise. Für sie geht es zum FSV Veritas Wittenberg. "Ach, da müssen wir hin?", so Trainer Nico Thomaschewski. "Da habe ich als Kind öfter Turniere gespielt." Die Mannschaft kenne er aber nicht. Zur Aufklärung: Wittenberge belegte in der Landesklasse West in der vergangenen Saison Platz drei. "Naja, Pokal ist immer schwer, weil das Gefälle zwischen den Mannschaften so groß ist. Aber wir werden natürlich probieren, eine Runde weiter zu kommen", verspricht der Coach.

Das will auch Christian Städing, Trainer des Brandenburgliga-Aufsteigers FSV Bernau. Der bekommt es mit einem alten Bekannten zu tun, dem Liga-Konkurrenten der vergangenen Saison, SC Oberhavel Velten. Den hat man durchaus in guter Erinnerung. Mit 7:1 und 7:0 besiegten die Bernauer die Oberhaveler in beiden Liga-Spielen. "Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen", warnt Coach Christian Städing. "Es geht jetzt wieder bei Null los. Aber", gibt er zu: "Wir sind natürlich der Favorit und werden mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein in das Spiel gehen.

Gegen Landesligisten SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf muss Preussen Eberswalde ran. Die Petershagener belegten Platz acht in der vergangenen Saison, sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Trotzdem scheint der erste Gegner für Preussen eine lösbare Aufgabe zu sein.

Union Klosterfelde muss sich dagegen noch gedulden, bis der erste Gegner im Pokal fest steht. Es wird der Sieger aus der Begegnung SG Müncheberg gegen BW Energie Prenzlau sein. Die Müncheberger spielten in der Kreisliga Mitte (Ostbrandenburg), schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg. Energie Prenzlau belegte Platz zwei in der Landesliga Nord. "Wir nehmen es, wie es kommt", sagt Union-Teammanager Jan Hübner. Er glaubt, dass alle Barnimer lösbare Aufgaben haben. "Preussen hat wahrscheinlich noch das schwerste Los gezogen."

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