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VfL SparkassenStars Bochum ist Sonntag bei den Hussitenstädter Basketballern zu Gast

Lok empfängt Problemgegner

Durchgesetzt: Der Bernauer Robert Kulawick kommt im Spiel der vorigen Saison gegen Bochum zum Wurf.
Durchgesetzt: Der Bernauer Robert Kulawick kommt im Spiel der vorigen Saison gegen Bochum zum Wurf. © Foto: Ricardo Steinicke
Simon Schönhoff / 11.11.2017, 05:34 Uhr
Bernau (MOZ) Am Sonntag, 17 Uhr, empfängt Lok Bernau die VfL SparkassenStars Bochum in der Erich-Wünsch-Halle. Nachdem man in der Saison 2016/2017 alle vier Spiele gegen die Westfalen verlor, brennt das Basketball-Team von Headcoach René Schilling auf Wiedergutmachung.

Die Erinnerung an eine erfolgreiche Bernauer Saison 2016/17 wird von einem Namen getrübt: Bochum. Die Bochumer waren es, die als einziges Team die Lok in beiden Hauptrundenspielen schlugen und erneut waren es die Bochumer, die die Lol in den Play-offs mit 0:2 in die verfrühte Sommerpause schickten. Diese Aufgabe wird jedoch alles andere als leicht, denn das Erfolgsrezept des Problemgegners aus dem Ruhrpot bleibt unverändert. So lauten die Erfolgsfaktoren der Gäste weiterhin Konstanz, Erfahrung und Größe. Aus dem letztjährigen Kader konnten die deutschen Leistungsträger Alexander Angerer, Felix Engel und Michael Haucke gehalten werden. Letzterer ist mit 2,10 Meter einer der größten Spieler der Liga und wird wohl nach überstandener Verletzung am Wochenende sein Comeback geben.

Auch auf den Ausländerpositionen wurde auf bewährte Kräfte gesetzt. Die beiden US-amerikanischen Power Forwards Ryon Howard und Davon Roberts verlängerten ihr Engagement an der Ruhr und bringen mit 33 beziehungsweise 31 Jahren jede Menge Routine mit. Bei den Neuzugängen setzte man ebenso auf umfangreiche Basketballerfahrung. Aus Schalke kam der erstligaerprobte Shooting Guard Marco Buljevic. Von ProA Absteiger Essen wechselte Flügelspieler Mark Gebhardt nach Bochum.

Lok-Coach René Schilling gibt die Marschroute für ein erfolgreiches Heimspiel gegen den Problemgegner vor: "Defensiv muss es das Ziel sein die gute Quote der Bochumer aus dem Zweierbereich zu drücken, also keine einfachen Möglichkeiten zuzulassen. Dazu wird es darauf ankommen, sowohl Angerer als auch Roberts im Wirkungskreis einzuschränken. Ansonsten wollen wir unsere aggressive Ganzfeldverteidigung präzisieren und noch variabler gestalten. Offensiv wollen wir weiter daran arbeiten, unsere Ideen durchzusetzen. Darüber hinaus müssen wir schneller und besser im Übergang vom Fastbreak zu Halbfeldspiel werden, also einen besseren Rhythmus finden, der uns ermöglicht, den Gegner möglichst im nicht organisierten Zustand zu attackieren."

Auf Initiative des langjährigen Vereinsmitglieds Ingo Koch und des Behindertenbeirats erhalten alle Rollstuhlfahrer und je eine Begleitperson freien Eintritt für das Spiel gegen Bochum.

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