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Ausschuss Britz-Chorin-Oderberg stimmt erst nach anhaltender Diskussion zu / Erweiterung sei dringend, so die Verwaltung

Amt will Servertechnik nachrüsten

Sieht technischen Nachholbedarf: In der Amtsverwaltung Britz-Chorin-Oderberg soll die Serverfunktion auf den neuesten Stand gebracht werden.
Sieht technischen Nachholbedarf: In der Amtsverwaltung Britz-Chorin-Oderberg soll die Serverfunktion auf den neuesten Stand gebracht werden. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Julia Lehmann / 15.11.2017, 06:30 Uhr
Britz (jle) Das Amt Britz-Chorin-Oderberg soll neue Servertechnik bekommen. Das hat der Amtsausschuss kürzlich beschlossen. Allerdings nicht kommentarlos und auch nicht ohne Gegenstimmen. Schließlich werden dafür laut Beschluss 22 000 Euro veranschlagt. Und zwar nur für die Einrichtung beziehungsweise Umstellung der neuen Technik, wie Thomas Kindermann (Wählergruppe Hohenfinow) einwarf. Die laufenden Kosten seien in der Beschlussvorlage nicht aufgeführt.

Amtsdirektor Jörg Matthes argumentierte, dass der Druck durch wiederkehrende Ausfälle der Technik so stark sei, dass gehandelt werden müsse. "Servertechnik ist das A und O für eine funktionierende Verwaltung", so Matthes. Die technischen Bedingungen seien an "die Verwaltungsgröße des einstigen Amts Britz-Chorin" angepasst. Nach der Zusammenlegung mit Oderberg würden nun nach und nach die Kapazitätsgrenzen erreicht werden. Eine Generalüberholung sei mit dem Voranschreiten der Digitalisierung notwendig.

Ob andere Varianten geprüft worden seien, wie beispielsweise die Technik Dritter mit zu nutzen, wollte Thomas Kindermann wissen. John Wrana, zuständiger Mitarbeiter für Controlling, verneinte. Er merkte aber an, dass dies weit aufwendiger sei, und man die vorhandene Technik ja nur erweitern wolle.

Nachdem Günther Gollner, Bürgermeister von Niederfinow, forderte, zunächst alle Möglichkeiten genau abzuklären, bevor eine Entscheidung falle, war Jörg Matthes drauf und dran den Beschluss zurückzuziehen und ihn um die Wartungskosten zu ergänzen. "Wie dringend ist es denn, zu beschließen?", fragte Martin Horst, Vorsitzender des Amtsausschusses. "Wir brechen nicht von heute auf morgen zusammen", so der Amtsdirektor. Wenn es Probleme gebe, dann aber massive. Und davon seien schließlich dann auch die Bürger betroffen. Dieses Argument schien überzeugend zu sein und so kam es doch zum Beschluss. Wenn auch drei Mitglieder dagegen stimmten.

Der Beschluss sieht vor, dass die Vergabe der Dienstleistung über eine beschränkte Ausschreibung erfolgen soll. Die Finanzierung soll über einen Leasingvertrag über fünf Jahre erfolgen.

Ebenfalls geleast werden soll neue Kopiertechnik für das Amt. Dem Beschluss über zwei neue Kopierer stimmten die Abgeordneten ohne Weiteres zu. Etwa 350 Euro werden die Geräte im Jahr kosten.

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