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Simon Rayß 12.09.2017 05:42 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Schlussspurt vorm Stadtlauf

Eberswalde (MOZ) So langsam wird's ernst: Am Sonntag steigt die elfte Auflage des Stadtlaufs, doch schon am Mittwoch endet der Anmeldezeitraum für die Mannschaftsläufe. Bis Montagmittag haben sich insgesamt 940 Teilnehmer eingetragen - da ist noch Luft nach oben, findet René Hoffmann vom Organisationsteam.

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Für Klein und Groß: Beim Stadtlauf gibt es Wettkämpfe für alle Altersklassen. Ob die Teilnehmer diesmal wieder wie hier 2015 im Regen an den Start gehen, bleibt abzuwarten.

© MOZ/Thomas Burckhardt

"2000 Teilnehmer sind das Ziel", sagt der Vorsitzende des veranstaltenden Vereins, Partner für Gesundheit. Der derzeitige Stand stimme ihn nicht so glücklich. "Aber im letzten Jahr sahen wir genauso aus." Auch damals hatten sich viele Läufer erst auf der Zielgerade entschieden, mitzumachen. Einzelläufer können sich noch bis eine Stunde vor dem Start anmelden. Letzten Endes kamen 2016 doch 1879 Teilnehmer zusammen. Die 2000er-Marke, die ist bisher jedoch noch nicht gefallen.

Der Trend geht derweil in Richtung Jugend. "Wir haben einen Rekord bei den Kinderanmeldungen", sagt Hoffmann. Von wegen geburtenschwache Jahrgänge: "Wir werden immer mehr Kinder." Auch sonst lassen sich Tendenzen ablesen: "Es entscheiden sich viel mehr Teilnehmer für den Einzellauf", erklärt er. "Da fällt der Teamlauf ein bisschen hinten runter." Das finde er schade.

Aus gutem Grund, denn: "Der Teamlauf bringt das Geld für die Projekte." Auch in diesem Jahr haben sich die Partner für Gesundheit dafür entschieden, gemeinnützigen Einrichtungen in Eberswalde und Bernau unter die Arme zu greifen.

Zum einen der Grundschule Schwärzesee im Brandenburgischen Viertel, die neue Sportgeräte bekommen soll. Die Schule tue viel für die Integration verschiedener Kulturen, "sowas muss man unterstützen", wie René Hoffmann sagt. Dafür haben sich die Partner für Gesundheit mit dem Lionsclub zusammengetan.

Ebenfalls gefördert wird der Bernauer Reitverein Integration Ladeburg. Dort trainieren nicht nur ausgezeichnete Reit- und Voltigiersportler. Tagsüber beschäftigen sich die Vereinsmitglieder auch mit Schlaganfall-Patienten, mit Menschen mit Multipler Sklerose und anderen Handicaps. Von dem erlaufenen Geld soll in die Wassertränke der Pferde investiert werden, die jeden Winter einfriere, wie Hoffmann erklärt. Dabei sind die Ziele für den Spendenertrag hochgesteckt: "15 000 Euro wären schön", sagt er. Das wäre ungefähr doppelt so viel Geld wie im vergangenen Jahr.

Auch im elften Jahr des Stadtlaufs treibt die Organisatoren der Wille an, die Veranstaltung zu optimieren. "Man will sich immer verbessern", erklärt der Vorsitzende der Partner für Gesundheit. Gleichzeitig werden die Hürden nicht niedriger. Im Gegenteil: "Es wird immer komplizierter", wie René Hoffmann sagt. Eine besondere Herausforderung seien die Baustellen, die Eberswalde derzeit durchziehen. Das Thema Baustellensicherheit sei seit mehr als drei Wochen "akut auf dem Tisch" - auch, wenn die eigentliche Strecke frei von Hindernissen ist.

Selbst dann gelte: "Es ist eine Kunst, die Strecke so zu lassen, wie sie war." Schließlich müssten die Autos, die von außen kommen, irgendwo hingeleitet werden, wie Hoffmann erklärt. "Wir appellieren an alle, das Auto stehen zu lassen. Das wäre doch was, wenn wir Eberswalde einmal ruhig bekommen würden."

Obendrein sorgt auch der Bundestag-Wahlkampf mit all seiner Werbung für zusätzliche Tücken. Laut dem Vereinsvorsitzenden müssen die Stadtläufer im "Schilderwahnsinn" diesmal genau hinsehen, um die Kilometer-Anzeigen zu erkennen. "Das ist ein guter Sehtest", wie Hoffmann sagt, der beruflich als Optiker arbeitet.

In der Niederlassung von "Hoffmann & Brillen" in der Eisenbahnstraße 72 können die Teilnehmer, die sich bis zum Mittwoch angemeldet haben, schon vorm Lauf ihre Startnummern abholen: am Freitag von 15 bis 18 Uhr und am Sonnabend von 9 bis 13 Uhr. Natürlich ist es auch möglich, die Nummern am Sonntag selbst in Empfang zu nehmen. Dann allerdings ist laut René Hoffmann mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Damit am Tag des Laufes alles reibungslos verläuft, sind mehr als 100 Helfer entlang der Strecke im Einsatz. Die Teilnehmer gehen in Einzel- und Mannschaftsläufen zwischen zwei und zehn Kilometern an den Start und werden unterwegs - am Westend-Center, an der Alten Brauerei und an der Maria-Magdalenen-Kirche - mit Wasser versorgt.

Im Start- und Zielbereich ums Eberswalder Freizeitbad "baff" gibt es außerdem reichlich Vitamine zu tanken. Dort findet auch erneut ein Kinderfest statt, während das Bad von 9 bis 15 Uhr seine Tore kostenlos öffnet.

So weit fortgeschritten die Vorbereitungen auch sein mögen: Für die Organisatoren gibt es noch viel zu tun. "Wir sind mittendrin in der heißen Phase", sagt René Hoffmann.

Anmeldung im Internet unter www.eberswalder-stadtlauf.de

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