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Rathausspitze startet Erprobungsphase bei WLAN-Hotspots / Auftakt im ersten Quartal 2018

Dreimal kostenlos ins Internet

© Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Sven Klamann / 14.11.2017, 20:46 Uhr
Eberswalde (MOZ) Den Anfang sollen der Marktplatz, das Bürgerbildungszentrum an der Puschkinstraße 13 und das Sportzentrum Westend an der Heegermühler Straße 69 machen. Dort könnten, so sieht es eine Beschlussvorlage der Rathausspitze vor, noch im ersten Quartal 2018 sogenannte WLAN-Hotspots aufgebaut werden, die Einwohnern und Besuchern einen allgemeinen kostenfreien Internetzugang ermöglichen. Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen billigen den von Verwaltungsdezernentin Petra Stibane getragenen Vorstoß einmütig, wünschen sich grundsätzlich ein höheres Tempo, was die Nutzbarkeit neuer Medien betrifft, sparen aber nicht mit kritischen Anmerkungen im Detail.

In einer zweiten Etappe sollten ab dem dritten Quartal 2018 auch der Potsdamer Platz im Brandenburgischen Viertel und der Bahnhofsvorplatz mit WLAN-Hotspots ausgestattet werden. Im Zuge der bevorstehenden Rathaussanierung wären in den dortigen Aufenthaltsbereichen weitere Zugänge vorstellbar.

Die Rathausspitze geht davon aus, dass die erste und zweite Etappe zusammen einmalige Kosten von 8700 Euro verursachen würde, von denen 7200 Euro für die Hardware und 1500 Euro für die Installation ausgegeben werden müssten. Überdies sind jährlich weitere 4700 Euro vonnöten, um die WLAN-Hotspots am Laufen zu halten. Die erste Etappe ist als Erprobungsphase gedacht, die bis zu einem halben Jahr dauert. Von der Resonanz auf dieses freiwillige Angebot hängt ab, in welcher Größenordnung der weitere Ausbau erfolgt. Die Vergabe soll an externe Provider erfolgen, die mit den rechtlichen und infrastruktur-technischen Anforderungen besser klar kämen als die öffentliche Hand, heißt es in einem Prüfbericht aus der Stadtverwaltung.

Dass das Sportzentrum Westend zu den ersten Stätten gehört, in denen Besuchern ein kostenloser Zugang zum Internet ermöglicht werden soll, sorgte im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen für Verwunderung. Schließlich sei es im dort untergebrachten Schwimmbad Baff untersagt, Handys oder Tablets zu benutzen. Aus der Rathausspitze kam die Antwort, dass vorgesehen sei, die Sporthalle aufzurüsten, für die der Nachholbedarf besonders groß sei. "Das eigentliche Schwimmbad bleibt weiter außen vor", wurde erklärt.

Zudem gab es ergebnislose Debatten dafür und dagegen, auf dem Potsdamer Platz WLAN-Hotspots aufzubauen.

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