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Von der Fastfood- zur Frischeküche

Alexandra Gebhardt / 13.11.2017, 10:35 Uhr
Wust (MOZ) Was in der Küche des ehemaligen Burger-King-Restaurants am Einkaufszentrum Wust heute gekocht wird, hat mit dem, was hier einst serviert wurde, so gar nichts mehr zu tun. Während früher Burger und Pommes die hiesige Küche verließen, werden seit Anfang September täglich rund 500 Portionen für Kitas in Brandenburg und die umliegende Region gekocht.

Der RWS Catering Service der RWS-Gruppe hat das über sieben Jahre leerstehende Objekt im Frühjahr übernommen, über mehrere Monate instand gesetzt und nun in Betrieb genommen. "Wir waren schon lange auf der Suche nach einem passendem Standpunkt in der Region Westbrandenburg, um unser Speisenkonzept auch hier anbieten zu können. Zwar haben wir in Berlin bereits eine Großküche, diese ist jedoch voll ausgelastet und der Fahrtweg bis nach Brandenburg und Umgebung einfach zu lang, um die von uns angestrebte Frische zu garantieren", so Jan Görß, der als Regionalleiter den Umbau des Restaurants von Anfang an mitbetreut hat. Vor allem der Fakt, dass das Objekt schon gastronomisch genutzt wurde, und deshalb über Küchenbestände verfügte, sprachen für eine Niederlassung im einstigen Fast-Food-Tempel - immerhin wolle man möglichst ökonomisch arbeiten. Investiert wurde dennoch fleißig: moderne Küchengeräte, zwei 150 Liter Kessel, Kochstellen zur Zubereitung von gesonderten Portionen bei Unverträglichkeiten sowie neue Kühl-, Lager und Büroräume wurden während der vergangenen sechs Monate installiert. Lediglich ein paar Fliesen im Eingangsbereich - im Arbeitsbereich hat man auf rutschfeste Sicherheitsfliesen umgestellt - und das in den Himmel ragende Werbeschild erinnern noch an das Schnell-Restaurant. Küchenchef Ronny Gutsche zeigt sich begeistert: "Die Räume sind wirklich toll geworden, hier macht es Spaß zu kochen."

Und das muss es auch. Schon jetzt sorgt die Großküche in den Kindertagesstätten Sonnenhof, Roländchen und Nordmännchen sowie der Plauer Spatzen dafür, dass Frühstück, Mittagessen und Vesper nicht nur gut schmecken, sondern die Kinder mit ausreichend Vitaminen und Nährstoffen versorgt sind - gut 400 Portionen sollen durch weitere Kitas und Schulen in der Region in den nächsten Monaten dazu kommen, sodass dann täglich 900 Menüs die Küche verlassen . Da passt das von den Plauer Spatzen zur Eröffnung vorgetragene und selbstgedichtete Lied gerade richtig. Sie sangen: "Wer will fleißige Köche sehen? Der muss zu RWS hingehen."

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