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Stadtevent mit buntem musikalischen Reigen

Patrik Rachner / 18.09.2016, 21:21 Uhr
Falkensee (MOZ) Für Toleranz, Demokratie und Völkerverständigung: Das 11. Stadtevent in Falkensee hatte am Sonnabend mit Auftritten zahlreicher Bands und Künstler viel zu bieten, doch war die Resonanz teilweise mau.

Während sich die Veranstalter vom Bündnis gegen Rechts dennoch zufrieden zeigten, wie etwa Ulf Hoffmeyer-Zlotnik betonte, gab es zuweilen lohnenswerte musikalische Einlagen, die zumeist allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. Für manche Bands war das eine schallende Ohrfeige. Maximal 20 Leute tummelten sich bei einigen Veranstaltungen. Im Gegensatz dazu war das Auftaktevent mit rund 150 Menschen gut besucht, darunter Bürgermeister Heiko Müller, Havellands Sozialdezernent Wolfgang Gall und die Landtagsabgeordnete Ursula Nonnemacher (Grüne) sowie weitere Akteure aus Politik und Gesellschaft. Die Samba-Trommel-Band "Cilindros e Cantar" sorgte gleich zu Beginn für entsprechend besondere Rhythmen, bevor in den zahlreichen Lokalen der musikalische Reigen fortgesetzt wurde. Noch nie traten an so vielen Spielstätten in Falkensee, so viele verschiedene Künstler aus so unterschiedlichen Kulturkreisen auf. Von Jazz bis Punk, von Blues bis Cross-Over, von modern bis traditionell - für jeden Geschmack war eigentlich etwas dabei.

Für ein volles Haus im Bürgerhaus Finkenkrug sorgte etwa das Duo Marcos Coll an der Mundharmonika und Stefano Ronchi (Foto oben links) an der Gitarre. Beide wurden mit ihren Bluesinterpretationen namhafter Größen frenetisch gefeiert, zurecht übrigens. Weiterhin konnte die Solokünstlerin Lasma (o. r.) aus Minsk mit ihrer Performance durch ihr schnelles, flüssiges Legato- und Stakkatospiel an der Gitarre im Verbund mit Videoanimationen begeistern. Im ASB-Familiencafé wartete die Multi-Kulti-Band "naOs" (u. l.) mit Akteuren aus Israel, Tunesien und Deutschland mit ihren eigenen Interpretationen bestehend aus modernem Sound gepaart mit einer besonderen Stimme der Sängerin auf. In der Elsterklause stand Punkrock mit Schallhärte auf dem Programm. Laut war es, aber knackig. Im "SchrÄÄg´rüber" konnte die "Grupo Caney" mit karibischem Sound gepaart mit temperamentvollen Rhythmen überzeugen..F.: pat

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