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Schwieriges Unterfangen: Direktmandat bleibt das Ziel

Wahlkampfleiterin Karin Heckert und der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold.
Wahlkampfleiterin Karin Heckert und der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold. © Foto: privat
Patrik Rachner / 17.06.2017, 08:37 Uhr
Falkensee (MOZ) Er hat keine Chance, doch will er sie nutzen: Die Linke im Havelland hat am Donnerstagabend während einer Versammlung in Falkensee ihre Mitglieder auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf eingeschworen. Harald Petzold will erneut in den Bundestag einziehen, allerdings müsste das schon direkt erfolgen. Warum? Mit Blick auf seinen Landeslistenplatz sechs ist er wohl ohnehin chancenlos. Selbiges gilt vor dem Hintergrund der Direktwahl, schließlich ist die politische Konkurrenz mit Uwe Feiler (CDU) und Benjamin Grimm (SPD) gleichfalls riesig. Dennoch will er im Wahlkreis Oberhavel-Havelland II auch mit dem Bundesprogramm seiner Partei punkten.

Aspekte wie mehr Steuergerechtigkeit, einen Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro, eine sichere Beschäftigung statt Befristung, Leiharbeit und Werkverträge oder die Einführung einer solidarischen Mindestrente von 1050 Euro sind unter anderem Aspekte, die Petzold gleichfalls stützt. Weiterhin soll aus Sicht der Linken der kommunale und gemeinnützige Wohnungsbau gestärkt werden. Auch der Kampf gegen die Kinderarmut solle angenommen werden. "Ein kostenfreies gesundes Essen in allen Kitas und Schulen versteht sich von selbst", sagte er. Und: Mit einer solidarischen Gesundheitsversicherung, in die alle Einkommen einzahlen, will die Partei den Gesundheits- und Pflegebereich stärken. "Mit diesem Wahlprogramm können wir das Direktmandat holen", meinte Petzold, der seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages ist.

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