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Norbert Faltin 19.06.2017 08:51 Uhr - Aktualisiert 19.06.2017 18:11 Uhr
Red. Falkensee, redaktion-fks@brawo.de

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Nicht nur das Stunt-Team sorgt für Furore

Nauen (MOZ) Es war ein Feuerwehrfest der Superlative. Halb Nauen war am Sonnabend auf den Beinen, um sich rund um die Feuerwehrwache in der Schützenstraße einen ereignisreichen Tag mit jeder Menge Action zu erleben.

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Junge Leute bleiben gefragt: Die Feuerwehr in Nauen setzt auch auf Nachwuchskräfte.

© Faltin

Einen Tag der offenen Tür wie diesen werden die Besucher und Veranstalter wohl noch lange in guter Erinnerung behalten. Die Nauener Einheit der Freiwilligen Feuerwehr zog in diesem Jahr alle Register, um wohl alle Besucherrekorde zu knacken. Dazu gehörten die zahlreichen Verbände und Organisationen, die rund um die Feuerwehrwache den Tag nutzten, um die Besucher zu informieren und vielleicht neue Mitglieder zu gewinnen.

Fotostrecke

Feuerwehr mit offenen Türen

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

In Nauen fand am Samstag der Tag der offenen Tür der Nauener Feuerwehr statt. Ein Stuntman zeigte sein Können... © MOZ / Norbert Faltin

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Für große Furore sorgte zwischendurch das Stunt-Team um Tilo und Anke Hase, das - wie beim Probesprung vor einigen Tagen - erneut mit fiesen Windverhältnissen zu kämpfen hatte. Beide Sprünge aus rund 16 Meter Höhe in das "Sprungkissen" aus rund 300 Pappkartons gelangen aber vortrefflich und zogen die Besucher in ihren Bann. Am Aufbau des "Kissens" beteiligten sich mit viel Geschrei und Eifer zahlreiche junge Besucher - Teamwork eben. Als Zwischendarbietung zeigte sich Profi-Stuntman Hase als "Brennende Person", die gemeinsam von seiner Frau Anke Hase und von seinem Kollegen Robert Matuszewski - einem Nauener Feuerwehrmann - fachmännisch gelöscht wurde.

Die Nauenerin Dani Mohrhardt war mit ihrer Tochter Nele und deren Opa Wolfgang zu Besuch. "Wir waren vorhin bei der Polizei und haben Verkehrszeichen gelernt. Und Nele hat sogar ein Malbuch gewonnen", schwärmt die Mutter. Und ohnehin sei das Fest richtig schön mit den vielen Vorführungen und dem prima Wetter, stellte Mutter Mohrhardt fest. Ariane Schubert aus Nauen sagte: "Klasse, was hier alles geboten wird. Eine prima Idee, um neue Mitglieder zu werben." Mit 5,5 Tonnen Druckkraft des Spreizers - einem technischen Spezialgerät der Feuerwehr stemmte Besucherin Marlen Priegnitz die Tür eines "Unfallautos" auf, an dem sich auch die übrigen interessierten Besucher probieren durften.

Kathleen Arnskötter mit Töchterchen Frieda-Marie aus Nauen sicherte sich einen guten Zuschauerplatz im zweiten Hof der Feuerwehrwache. Die Mutter sprach: "Frieda-Marie findet es gut hier. Für die Feuerwehr ist sie zwar noch etwas zu klein, aber wir freuen uns schon auf den Stuntman!"

Die Feuerwehr weihte indes ihr nigelnagelneues Löschgruppenfahrzeug ein. Der dicke Brummer mit 289 PS unterstützt fortan die vielen Einsätze der Feuerwehrkameraden, die notfalls rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürger der Stadt Nauen und deren Ortsteile unterwegs ist - ehrenamtlich. "Zurzeit haben wir 40 Kameraden und Kameradinnen in der Einsatzabteilung. Wir bewältigen rund 200 Einsätze jährlich, hinzu kommen noch unzählige Ausbildungen und Veranstaltungen", zählte Ortswehrführer Enrico Frisch in seiner Begrüßungsrede auf. Er unterstrich dabei den Bedarf an neuen Mitgliedern, um den Brandschutz in der Stadt aufrechtzuerhalten. Unterstützt wurde Frisch bei seinem Appell von Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD), der daran erinnerte, dass die Kameradinnen und Kameraden nicht nur ihre Freizeit opferten, sondern "oftmals Gesundheit und Leben bei ihrem Engagement riskieren", so der Bürgermeister.

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