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Patrik Rachner 15.07.2017 15:37 Uhr
Red. Falkensee, redaktion-fks@brawo.de

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Ein Clubgelände bleibt das Ziel

Falkensee (MOZ) Die Hockey-Abteilung des TSV Falkensee hat jüngst auf dem Campusplatz an der Stadthalle das zehnjährige Bestehen gefeiert. Mehr als 250 aktive Mitglieder hat die Sparte des größten Vereins im Havelland mittlerweile. Doch über ein eigenes Clubgelände verfügen die erfolgreichen Hockeyspieler immer noch nicht.

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Als im Jahr 2007 Bereichsleiterin Anne Runge den Hockeysport in Falkensee etablieren wollte, wurden sie und einige wenige Mitstreiter noch belächelt. Doch das gehört ob der Erfolge der Vergangenheit an. "16 Trainer und sieben Trainerassistenten geben ihr Bestes, um aus den Kindern kleine Hockeystars zu machen. Wir sind ein super Team, was sich gegenseitig hilft und unterstützt, so dass die ehrenamtliche, mit hohem Zeitaufwand verbundene Tätigkeit, möglichst lange und mit viel Spaß an der Sache ausgeführt werden kann", sagt Runge.

Der Breitensportcharakter, der zunächst vom Motto "wir spielen ein bisschen Hockey" geprägt war, ist mittlerweile gewichen, schließlich hätten sich spielstarke Teams herauskristallisiert. "Dieser erhöhte Wettkampfcharakter sorgt aber auch immer wieder für neue Aufgaben und Herausforderungen. Der Zeitaufwand für die ehrenamtliche Trainerarbeit ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Diesen Veränderungen versuchen wir auch durch die qualifizierte Ausbildung der Trainer, darunter 15 C-Trainer und ein B-Lizenztrainer, zu entsprechen", so Runge weiter. Auch in den Berliner Vereinen habe sich mittlerweile herumgesprochen, dass "in Falkensee tolles Hockey gespielt wird".

Doch stehen bleiben soll die Entwicklung nicht. Die Rahmenbedingungen müssen natürlich angepasst werden. Was heißt das konkret? "Unser Hockeybereich verfügt über kein eigenes Gelände. Vor allem ein Clubheim, wie auch immer geartet, würde ich mir für die vielen Hockeyspieler wünschen, denn ein Hockeyverein lebt insbesondere auch durch die Kommunikationsmöglichkeiten untereinander", betonte Runge.

Bislang kann ausschließlich auf dem Hockeyplatz an der Kantschule trainiert werden. Auch Punktspiele und Turniere finden dort statt. Aber: "Die Hallensituation im Winter stellt uns leider auch jedes Jahr immer wieder vor Probleme, denn es kann meist nur ein Training pro Team und pro Woche in der Halle realisiert werden. Um leistungsmäßig mit den anderen Vereinen mithalten zu können, ist dies natürlich nicht ausreichend und wir hoffen, dass wir in der Zukunft noch andere Trainingsmöglichkeiten generieren können."

Abseits der infrastrukturellen Probleme steht für Anne Runge jedoch eines fest: "Ich denke, wir haben es geschafft, den Hockeyspirit nach Falkensee zu tragen. Darauf können wir alle, Spieler und Eltern, sehr stolz sein. Wir leben Hockey!"

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