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Silke Schulz 16.07.2017 15:16 Uhr - Aktualisiert 17.07.2017 16:11 Uhr
Red. Falkensee, redaktion-fks@brawo.de

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Trödel, Kunsthandwerk und eine Menge Spaß

Falkensee (MOZ) Das traditionelle Sommerfest des ASB in Falkensee bot in diesem Jahr nicht nur erstmalig Führungen über das Gelände für interessierte Besucher, auch die Kunstmeile hatte in diesem Rahmen am Samstag eine Premiere. Viele Besucher waren mit der ganzen Familie gekommen, so dass alle Altersgruppen bei abwechslungsreichem Bühnenprogramm miteinander feiern konnten.

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Gespräche, Erholung und mehr: Der ASB hat ein tolles Sommerfest organisiert.

© Schulz

Gutes Wetter, fröhliche Stimmung, Live-Musik: Bunt gemischt war das Angebot auf dem Gelände an der Ruppiner Straße.

Der Graffiti-Workshop zog vor allem junge Besucher an. An weißen Leinwänden durfte sich jeder mit der Spraydose ausprobieren. Für Lena aus Falkensee war es der erste Versuch dieser Art - mit viel Fingerspitzengefühl sprühte die Elfjährige Sonne, Mond und einen Stern, darunter setzte sie mit roter Farbe ihren Namenszug.

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Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

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Frau Müller aus Finkenkrug besucht gern das ASB-Familiencafé am Rosentunnel. Zum Sommerfest kam sie mit einer Freundin. "Mein Sohn hat uns hergefahren, so mussten wir nicht den Bus nehmen." Das Programm auf der Bühne verfolgten die beiden bei Erdbeerbowle in der ersten Reihe.

Dort sprach vor zahlreichen Zuhörern der frühere Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller, dessen vielfältige Verdienste während seiner Amtszeit von 1974 bis 2010 den ASB als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband entscheidend geprägt haben.

Eine "Geburtstagstorte" für das Mehrgenerationenhaus und das Lokale Bündnis für Familie schnitt nach einem Grußwort Bürgermeister Heiko Müller (SPD) an. Tanzaufführung und Live-Musik von "Rock's Core" sorgten für Begeisterung und gute Laune auf dem Festplatz, während die Kleinen auf dem angrenzenden Spielplatz, beim "Bullenreiten" oder an der Kletterwand ihren Spaß hatten.

Nebenher wurde "getrödelt" - Gerda aus Dallgow war spontan mit Pflanzen aus dem Garten und einigen Dingen aus ihrem Haushalt gekommen: "Ich habe Geschirr, Kleidung und Schmuck dabei und biete alles an, was ich selbst nicht mehr brauche."

Rico, 11, und Marvin, 13, verkauften ihre aussortierten Bücher, Gesellschaftsspiele und Stofftiere. Der Erlös soll erst einmal ins Sparschwein, später soll vielleicht mal ein Computer angeschafft werden.

Mit einem erfrischenden Eis von "Janny's" schlenderten zahlreiche Besucher auch über den ruhigeren Kunsthandwerkermarkt. Abseits von Grillstand und Bühnenprogramm konnten Interessierte hier Genähtes und Gestricktes, Gemaltes und Gebasteltes erwerben. Auch die Mama von Rico und Marvin stand dort mit ihrem Stand. Sie verkaufte selbstgemachten Schmuck aus Kaffeekapseln. Die Idee, dass auch die Jungs einen eigenen Stand aufbauen könnten, kam von ihr: "Dann kommt endlich ein bisschen Ordnung in den Keller!"

Die Handarbeitsgruppe der Selbsthilfegruppe "Rheuma", geleitet von Bärbel Schumann, verkaufte Gestricktes. Die Frauen fertigen bei ihren Treffen, die alle 14 Tage im ASB-Café stattfinden, unter anderem Mützen, Schals und Handschuhe für Kinder, die im Heim leben. Wolle beziehen sie aus Spenden oder eben aus dem Erlös des Marktstands. "Bärbel ist diejenige, die die Ideen hat, gut erklären kann, kreativ ist. Insgesamt sind wir zu siebt in der Gruppe, eine von uns ist schon 90 Jahre alt - erst kürzlich ist eine Mitstreiterin verstorben, die sogar schon 100 Jahre alt war", erzählte Marianne.

Monika Taterra beschäftigt sich schon lange mit Lace-Strickerei aus Seidenmohair-Garn in allen Farben. Ihre Leidenschaft gehört außerdem der Malerei. Aquarelle und Tuschzeichnungen bietet sie an, gibt auch Kurse in der VHS Falkensee. In der Gemeinschaftsausstellung "Einen Augenblick für die Kunst" kann man ihre Bilder im Oktober im Rathaus der Stadt Rathenow bewundern. "Für mich war es sehr schön, mal wieder in Falkensee ausstellen zu können."

Vorbereitet hatte den Familienspaß Christina Gericke, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim ASB. Ein rundum zufriedenes Fazit gab es von der Geschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber: "Christina Gericke hat dieses Fest fantastisch organisiert!"

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