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Stadtbad Nauen wird Begegnungsstätte

Generationenübergreifend auch der traditionelle Schnitt - Kinder des Mikado-Sommercamps durchtrennen das Band gemeinsam mit Vertretern des Seniorenrats, Detlef Fleischmann, Betreiber-Chef Carsten Zieris, Ines Jesse.
Generationenübergreifend auch der traditionelle Schnitt - Kinder des Mikado-Sommercamps durchtrennen das Band gemeinsam mit Vertretern des Seniorenrats, Detlef Fleischmann, Betreiber-Chef Carsten Zieris, Ines Jesse. © Foto: Silke Schulz
Silke Schulz / 10.08.2017, 18:32 Uhr
Nauen (MOZ) Der Umbau des Stadtbads Nauen ist abgeschlossen. Am Mittwoch eröffnete Infrastrukturstaatssekretärin Ines Jesse das neue Freizeit- und Begegnungszentrum. Das Projekt wurde aus dem von Bund und Land Brandenburg finanzierten Programm "Soziale Stadt" mit 1,4 Millionen Euro gefördert.

"Es ist eine Investition in die Zukunft, den Menschen einen Ort für Veranstaltungen zu geben, ihnen die Möglichkeit zu Sport und Freizeitaktivitäten in der Nähe ihres Wohnorts zu bieten", so Jesse.

Mit all diesen Attributen kann nun das Nauener Stadtbad aufwarten. "Es verbindet den Schwimmsport mit Freizeit- und Begegnungsangeboten für die Nauener."

Das neue Stadtbad kann künftig ganzjährig genutzt werden. Im kleineren der beiden eingeschossigen Gebäudeteile sind mit Umkleiden, Duschen und Personalräumen die Einrichtungen des Freibads untergebracht, das größere beherbergt das Quartiersmanagement sowie das neue Begegnungscafé, das allen Nauenern unabhängig vom Badebetrieb zur Verfügung steht. Ein Wellnessbereich schließt sich an. Auch der Eingangsbereich wurde komplett neu gestaltet, die Außenanlage mit modernen Spielgeräten ausgestattet.

Die Angebote des neu entstandenen Stadtteilzentrums werden generationenübergreifend sein.

Bei Live-Musik und kulinarischen Köstlichkeiten feierten rund 100 Gäste die Eröffnung der Begegnungsstätte, die im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs vom Berliner Architekturbüro "nps tchoban voss" entworfen worden war.

Die Gesamtkosten für den Umbau betrugen 2,5 Millionen Euro.

Das Programm "Soziale Stadt" fördert Projekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken. "Seit 1991 sind bereits mehr als 90 Millionen Euro hierfür von Bund und Land bewilligt worden", betonte Jesse.

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