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"Volkshochschule ist nicht out"

Frank Dittmer und Elke Nermerich stellten unter anderem das neue VHS-Programm vor.
Frank Dittmer und Elke Nermerich stellten unter anderem das neue VHS-Programm vor. © Foto: Kuipers
Jan Kuipers / 30.08.2017, 21:33 Uhr
Falkensee (MOZ) Mit dem Schulstart am 4. September startet traditionell auch das Herbstsemester an den Volkshochschulen. Pünktlich dazu hat die VHS Havelland in Falkensee ihr Herbstprogramm gemeinsam mit der Bildungsdezernentin Elke Nermerich präsentiert. Stolz wurde am Mittwoch auch die Bilanz des vergangenen Jahres verkündet.

Demnach sei 2016 bei insgesamt rund 6400 Teilnehmern ein Anstieg von 7,5 Prozent zu verzeichnen gewesen.

Gerade im Themenbereich Gesundheit stiegen die Anmeldungen. "Volkshochschule ist nicht out", sagt die Bildungsdezernentin.

Das begründet man unter anderem auch mit dem Gemeinschaftsgefühl, dass eine Volkshochschule biete. So bemühe man sich, ein Angebot für alle Generationen zu schaffen. Die Zahlen stehen damit im Gegensatz zum Bundes- und Landestrend, der in Zeiten von Online-Lernangeboten eher stagniert.

Das Programm für Falkensee wurde insgesamt um 48 Kurse erweitert, die jedoch nicht alle automatisch neu sind.

Viele Sprachkurse beginnen einfach neu mit einem Anfängerkurs.Dennoch gibt es auch einige Kurse, die die Volkshochschule so noch nie im Programm hatte.

So lässt sich beispielsweise der Kurs "Mehr Spaß mit Whats App und Co" oder ein "SAP R/3" Grundlagenkurs belegen. "Den Kurs leuchtender Weihnachtsengel werde ich selbst besuchen", so der Schulleiter Frank Dittmer.

Seit Juli steht das neue Programm und so konnte die Volkshochschule während den Sommermonaten bereits über 1700 Anmeldungen entgegennehmen. Am besten wird traditionell das Fremdsprachenangebot besucht. Gut die Hälfte aller Teilnehmer belegen einen Sprachkurs. Hier ist das Angebot in Falkensee größer als auf Kreisebene.

Neben den klassischen Fremdsprachen wie Englisch oder Spanisch bietet die Vhs beispielsweise auch Norwegisch an.

Das kommende Semester steht auch im Zeichen der Digitalisierung. In der Thematik möchte man jedoch nichts überstürzen und macht dies von Dozenten und Teilnehmern abhängig. "Es steht nicht die Digitalisierung, sondern ihr nutzen im Vordergrund", erklärt der Schulleiter.

So gibt es neben der schon bestehenden, mobilen elektronischen Tafel, ab nächstem Semester in jedem Unterrichtsraum zugängliches Wlan.

Neuerdings lässt sich das neue Programm sogar mittels eigener App auf dem Smartphone abrufen.

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