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Bauarbeiten für Erweiterungsbau verzögern sich

Patrik Rachner / 13.09.2017, 21:21 Uhr
Wustermark (MOZ) Die Erweiterung der Wustermarker Grundschule an der Hamburger Straße verzögert sich. Das teilte die Verwaltung am Dienstagabend während der Sitzung des Sozialausschusses mit.

Grund ist aber etwa nicht eine Baupanne oder Fehlplanung, sondern Schwierigkeiten bei der Auftragsvergabe. Ein Unternehmen, das sich um den Zuschlag für den Rohbau beworben hatte, aber nicht zum Zuge kam, hat bei der Vergabekammer eine Beschwerde eingereicht. Offenbar wurde die Firma von der Wustermarker Verwaltung ausgeschlossen, obwohl die Firma den günstigsten Preis geboten hatte. Widersprüchlichen Angaben im Angebot sollen der Grund für den Ausschluss des Unternehmens gewesen sein.

Bis zu einer Entscheidung darf der Bauherr, also die Gemeinde Wustermark, keinen Zuschlag erteilen. Normalerweise muss eine Vergabekammer innerhalb von fünf Wochen eine Entscheidung treffen, damit der Bau fortgesetzt werden kann. Jedoch wäre es nicht der erste Fall in welchem eine Entscheidung länger auf sich warten lässt.

Denn die Dauer eines Verfahrens hängt sowohl von der Auslastung der Kammer als auch von der Mitwirkung der Beteiligten und dem Eingang von Eilanträgen ab. Damit steht zu befürchten, dass die Einweihung der Wustermarker Grundschule später als geplant erfolgt.

"Ich sehe trotz der Verzögerung eine reelle Chance für eine pünktliche Eröffnung, wenn nach der Entscheidung der Vergabekammer alle an einem Strang ziehen. Damit kann die Zeit wett gemacht werden", ist sich Oliver Kreuels (CDU) sicher.

Das gesamte Projekt, das die Erhöhung der Raumkapazitäten durch einen Erweiterungsbau genauso vorsieht, wie den Bau einer Zwei-Feld-Sporthalle oder die Neugestaltung der Außenanlagen, kostet rund zehn Millionen Euro plus x. Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) ist bislang von einem Fertigstellungstermin Ende des kommenden Jahres ausgegangen.

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