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VEP-Entwurf offenbar unzureichend

Unterschiedliche Auffassungen zu den Arbeitsaufträgen bestehen vor dem Hintergrund des VEP's
Unterschiedliche Auffassungen zu den Arbeitsaufträgen bestehen vor dem Hintergrund des VEP's © Foto: Silke Schulz
Silke Schulz / 12.10.2017, 22:13 Uhr
Falkensee (MOZ) Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung Falkensee und dem Unternehmen "LK Argus" ist mit Blick auf den Verkehrsentwicklungsplan offenbar schwer problembelastet. Für den im Stadtentwicklungsausschuss von Projektleiter Dipl.-Ing. Michael Schreiber vorgelegten Entwurf ist nach dem Verlauf der Sitzung keine Mehrheit zu erwarten. Grund ist das Fehlen bestimmter Teilbereiche wie etwa Betrachtungen zum Radwegekonzept.

"Wir haben im Laufe der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen "LK Argus" gemerkt, dass es Probleme im Verständnis der Arbeitsaufträge gegeben hat. Es geht nicht nur um den Fahrradverkehr, sondern auch um Fußgänger sowie den öffentlichen Verkehr. Eine Priorisierung sollte gar nicht vorgenommen werden. Schwierig war es, aus den Analysedaten die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Um jetzt erst einmal zu einem Abschluss zu kommen, ist zu klären, wie der Arbeitsauftrag gemeint war und wie er vom Auftragnehmer verstanden wurde", erläuterte Baudezernent Thomas Zylla.

Die von den Fraktionen eingebrachten Anregungen waren zuvor von "LK Argus" in vielen Fällen mit der Begründung nicht aufgegriffen worden, dass dies nicht im Auftragsumfang enthalten war.

Auch Hans-Peter Pohl (CDU) ist deshalb nach eigener Aussage "kreuzunglücklich". "Wollen wir lieber ein Ende mit Schrecken, also ein Zwischenergebnis, mit dem wir dann eine Menge Geld in den Sand gesetzt hätten, oder wollen wir alternativ viele nicht behandelte Aufgaben nachbeauftragen?"

Petra Hey (SPD) hält die Beendigung der Zusammenarbeit mit "LK Argus" für den Königsweg. "Wir sollten einen Zwischenbericht einfordern, damit die Zusammenarbeit beendet werden kann. Dann haben wir nach dieser langen Zeit zumindest ein Ergebnis. Danach suchen wir uns dann ein neues Unternehmen, das den Rest liefert."

Dafür müssten dann gegebenenfalls erneut Haushaltsmittel eingestellt werden. Welche Konzepte angefasst werden sollen, muss nun in den Fraktionen diskutiert werden.

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