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Simone Weber 21.04.2017 11:13 Uhr
Red. Rathenow, redaktion-rn@brawo.de

landkreise/havelland/rathenow/rathenow-artikel/dg/0/

Kulturgärtnern auf dem Weinberg

Rathenow (MOZ) Zwei Mal pro Jahr rufen Gemeinde und Memento e.V. zum Kulturgärtnern auf dem Evangelischen Friedhof auf. Dabei treffen sich bis zu 20 Rathenower, um historische Gräber zu pflegen und die Wege zu säubern. An der gemeinsamen Grabpflege vor wenigen Tagen beteiligte sich auch Karl-Reinhold Granzow.

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Petra Skilandat (li.) und Petra Marschner aus Rathenow kamen zum dritten Mal, um zu dabei helfen, den historischen Friedhof sauber zu halten.

© weber

"Das Wetter ist schön. Heute wollte ich mich auch mal mit Harke und Rechen bewaffnet beteiligen", so der Lokalpolitiker (Die Linke). "Viele Leute beschweren sich, wie dreckig manche Ecken in der Stadt aussehen, aber fassen selbst nicht mit an, diesen Zustand zu ändern", ergänzte Ehefrau Heidi Granzow.

Der Stadtverordnete engagiert sich seit Jahren für den Erhalt der historischen Gräber auf dem Friedhof am Weinberg. Dazu greift er regelmäßig auch zur Maurerkelle, um alte Grabsteine wieder aufzurichten oder zu sanieren. "Die Gräber der Gründer von Optikfirmen stehen seit mehreren Jahren unter Denkmalschutz", erzählt er. "Andere Grabsteine und Gräber, wie die der Rathenower Ehrenbürger, zum Beispiel Maximilian Hobrechts oder Künstlern, die in Rathenow gewirkt haben, wie der impressionistische Maler Ernst Kolbe, werden seit einigen Jahren restauriert oder neu aufgestellt."

Der Rentner engagiert sich auf vielen Gebieten. Seit vielen Monaten hilft er beispielsweise Asylbewerbern beim Deutsch lernen. Sein Schützling Ahmed half seinem Lehrer bei der Pflege des Friedhofs. "Ich habe Ahmed schon den Friedhof gezeigt und anhand der historischen Gräber einiges zur Stadtgeschichte erzählt. Das ist heute Vormittag eine ganz praktische Deutsch-Stunde", so Karl-Reinhold Granzow.

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