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Bad Freienwaldes Brandenburgliga-Handballer ziehen beim HC Spreewald in Lübben mit 22:30 den Kürzeren

Spreewälder kochen Jahn ab

Aktivposten in Lübben: Bad Freienwaldes Oliver Viert, in dieser Szene im Heimspiel gegen Liebenwaldes Paul Götze, zeigte auch in Lübben mit sechs Toren eine starke Vorstellung.
Aktivposten in Lübben: Bad Freienwaldes Oliver Viert, in dieser Szene im Heimspiel gegen Liebenwaldes Paul Götze, zeigte auch in Lübben mit sechs Toren eine starke Vorstellung. © Foto: MOZ/Udo Plate
Udo Plate / 14.11.2017, 05:51 Uhr
Lübben (MOZ) Die Brandenburgliga-Handballer von Jahn Bad Freienwalde unterlagen im Gastspiel beim Liga-Primus HC Spreewald in der Lübbener Mehrzweckhalle. Die Kurstädter, bei denen Melanie Baier für den erkrankten Übungsleiter Michael Horch auf der Bank Platz nahm, hatten mit 22:30 (9:16) deutlich das Nachsehen.

"Die Spreewälder waren bestens auf uns vorbereitet und in allen Belangen überlegen. Die hatten auf alles eine passende Antwort. Selbst bei den Würfen von Christian Krause oder auch Eric Sindermann hat der Deckungsverband immer noch eine Hand dazwischen bekommen. Keine Frage: Die Gastgeber spielten cleverer, waren uns im mannschaftlichen Zusammenspiel überlegen. Zudem müssen wir an unserer Abschlussschwäche arbeiten. Allein vier vergebene Siebenmeter sprechen eine deutliche Sprache", zeigte sich Bad Freienwaldes Mannschaftsleiter Thomas Mattias nach Spielende schon ein wenig gefrustet.

Ehe sich die Kurstädter versahen, gerieten sie schon mit 0:3 ins Hintertreffen. Pascal Freund, der im weiteren Spielverlauf überragende Nils Werner und Erik Handke trafen für die Heimmannschaft, während Markus Block mit einem Siebenmeter an HC-Schlussmann Florian Kleindienst scheiterte. Zwar gelang Block der erste Bad Freienwalder Treffer, aber der konnte über die schwache Vorstellung der Kurstädter nicht wirklich hinwegtäuschen.

Nach knapp 15 Minuten und drei weiteren Toren von Nils Werner lag der Spitzenreiter schnell mit 8:4 in Führung und strebte mit Schwung und Elan einem ungefährdeten Heimerfolg entgegen. Über 12:7 und 14:8 ging es mit einem 16:9 für die Heimtruppe in die Pause.

Die Unterbrechung brachte die Hausherren jedoch nicht aus dem Tritt, während sich bei der Jahn-Sieben keinerlei Besserung einstellte. Vielmehr fasste der HC nach Wiederbeginn entschlossen nach und kochte die Gäste ganz ausgebufft ab. Durch Tore von Nils Werner, Florian Beyer, Erik Handke sowie Chris Cuhrenz bei einem Gegentreffer von Raik Höhne zogen die Gastgeber entscheidend und uneinholbar bis zur 37. Minute auf 20:10 davon. Auch in der Folgezeit blieben die Spreewälder geführt von Nils Werner am Drücker. Allerdings bewiesen die Jahn-Akteure, in erster Linie Oliver Viert, Moral und wurden zumindest mit einer leichten Ergebniskorrektur belohnt. Letztlich aber nur ein statistisches Detail. Vielmehr freute sich der aktuelle Liga-Primus über eine erneut starke Leistung, die zu Recht mit weiteren zwei Punkten belohnt wurde. Damit bleibt der HC Spreewald weiterhin als einzige ungeschlagene Mannschaft das Maß der Dinge.

Eine fehlerfreie Vorstellung lieferte zudem das Schiedsrichtergespann ab. Heiko Störr und René Hennig hatten keinerlei Probleme die letztlich doch recht einseitige Begegnung über die Bühne zu bringen, und heimsten auch von Thomas Mattias ein dickes Lob ein. "Die beiden Unparteiischen haben während des gesamtes Spiels wirklich überzeugt und die Zügel fest in den Händen gehabt", zollte Mattias den beiden Schiedsrichtern seinen Respekt.

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