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Freudenberger "Rappelkiste" bietet Raum für 50 Kinder / Einweihungsparty im Januar 2018

Kita erhöht mit Anbau Kapazität

Steffen Göttmann / 15.11.2017, 06:47 Uhr
Beiersdorf Freudenberg (MOZ) Die Bauarbeiten in der Freudenberger Kita "Rappelkiste" verlaufen planmäßig. Der Umzug ist im Dezember geplant. Wegen des neuen Anbaus steigt die Kapazität von 32 auf 50 Plätze. Die Einrichtung wirbt auch in den Barnimer Nachbarorten um Nachwuchs.

"Wir laden im Januar zu einer großen Einweihungsparty ein", kündigt Marina Wolf an, die die Kindertagesstätte mit Krippe, Kindergarten und Hort leitet. Mädchen und Jungen vom ersten Lebensjahr bis zur vierten Klasse besuchen die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Märkisch-Oderland Ost getragene Einrichtung. Sie liegt mitten in Freudenberg am vorderen Teich und schräg gegenüber der Kirche.

Doch seit vergangenen März wird die Kita ausgebaut. Die gesamte Einrichtung ist mit Inventar vorübergehend ins Freudenberger Gemeindezentrum umgezogen. Gemeindevertretersitzungen sind daher zurzeit grundsätzlich im Sport- und Gemeindezentrum Beiersdorf. Gruppen wie die Seniorengymnastik mussten in andere Räumen auf dem Gewerbepark untergebracht werden.

"Im Dezember bereiten wir den Umzug vor", versichert Marina Wolf. Sie freue sich darauf, denn die Kita verfügt über vielmehr Platz als vorher. "Es war eine schöne Zeit hier im Gemeindezentrum, aber wir freuen uns darauf, dass wir wieder rüber kommen", sagt Marina Wolf und fügt hinzu: "Wir sind der Gemeinde zu tiefstem Dank verpflichtet, dass sie uns eine Unterkunft gegeben hat." Denn die Kindereinrichtung ist so grundlegend umgebaut worden, dass dies bei laufendem Betrieb nicht möglich gewesen wäre.

Derzeit laufen noch einzelne Arbeiten im Inneren, Wände erhalten einen frischen Farbanstrich. Innen fallen die warmen Farbtöne an den Wänden in Pastell oder in Grün auf, die Fröhlichkeit ausstrahlen, auch wenn es draußen kalt und dunkel ist.

"Wir arbeiten nach den sechs Bildungsbereichen", beschreibt die Kita-Leiterin das Konzept. Dazu gehörten Bewegung und Sport, Musik, Kommunikation, Mathematik, Darstellendes Gestalten, Grunderziehung sowie Sprache und Schriftkultur. Marina Wolf hat außerdem eine Weiterbildung zur Kneipp-Erzieherin absolviert und bringt das Gelernte in den Kita-Alltag ein. Dazu gehören beispielsweise warme und kalte Wechselbäder für die Arme. Auf dem Spielplatz im weiträumigen Garten der Kita werde sie einen Kneipp-Pfad anlegen, kündigt Marina Wolf an. Sie habe sich dazu mit Kollegen aus Bernau ausgetauscht. "Wir werden dort verschiedene Materialien wie Stein, Holz und Moos verwenden", kündigt die Kita-Leiterin an. Darauf werden die Kinder barfuß laufen, um ihre Sinne zu sensibilisieren.

Zudem arbeite die Kita gerne in Projekten, so Marina Wolf. "So lernten wir im Projekt Berufe verschiedene Arbeitswelten kennen", fügt sie hinzu. Die Kinder besuchten Betriebe und Institutionen, durften der Feuerwehr über die Schulter blicken oder in der Landwirtschaft, einer Bäckerei und einem Tierpräparator mitmachen. Jetzt steckt die Kita in einem Länderprojekt. Die Deutschlandreise begann im Oktober mit einem bayrischen Oktoberfest. Kinder, Eltern und Erzieherinnen erschienen in Dirndln und Lederhosen. Sie trugen ein Büfett mit Weißwürsten , Brezeln und Leberkäse zusammen

Die Kita hat täglich von 6 bis 17 Uhr geöffnet. Von 6 bis 8 Uhr ist freies Spiel möglich, von 8 bis 8.30 Uhr wird gefrühstückt, bis 9 Uhr wieder frei gespielt. Um 9 Uhr beginnen die Angebote, jeden Tag ein anderer Bildungsbereich. Die Kita bringt sich ins dörfliche Leben ein, indem sie bei Geburtstagen ab 60 Jahren Lieder singt.

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