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Clubtour de MOL führte Teilnehmer diesmal von Buckow über Falkenhagen, Lebus und Lietzen bis Zechin

In 14 Tagen jede Menge erlebt

Thomas Berger / 26.08.2017, 07:19 Uhr
Buckow/Zechin (MOZ) Die Clubtour de MOL in Trägerschaft von Kreis-Kinder- und Jugendring (KKJR), Jugendförderverein Chance und AJP Strausberg hat sich zur schönen Tradition entwickelt. Bis zu diesem Wochenende waren die Jugendlichen und Betreuer einmal mehr zwei Wochen unterwegs, haben viel erlebt.

Seit Donnerstag parkt das "Jugendmobil" wieder einmal auf dem Gelände des Oderbruchcamps in Zechin. Drum herum die Mini-Zeltstadt. Rund um die Tischtennisplatte ist am frühen Donnerstagabend gerade mächtig Gedränge. Andere ruhen sich ein wenig aus oder sind mit kreativen Kleinarbeiten beschäftigt - wie dem Erschaffen von Insektenschutzvorhängen aus in Streifen geschnittenen Gelben Säcken. Ja, Einfallsreichtum ist gefragt auf so einer Ferienerlebnistour nahe an Mutter Natur, mit dem Verzicht auf so manche Segnungen der Moderne. Selbst der Handyempfang lässt bisweilen zu wünschen übrig, aber der üblicherweise treueste Begleiter der Jugendlichen ist dieser Tage ohnehin etwas weniger gefragt.

Karl Zirwes (14) aus Dahmsdorf ist das erste Mal dabei, wenngleich etwas später dazugestoßen. "Die letzten Tage waren sehr schön. Es ist toll, neue Leute kennen zu lernen", gerade auch in Zechin mit Freibad nebenan und Tischtennisspiel fühle er sich sehr wohl. Jette Finke (14) aus dem Strausberger Ortsteil Ruhlsdorf und Angelique Krugmann (15) auch Buckow sind dafür in Sachen Clubtour gewissermaßen schon alte Hasen, mittlerweile das dritte Jahr mit von der Partie. An ihre erste Tour reiche zwar manches nicht heran, räumt Jette ein, "da war zum Beispiel der Altersunterschied geringer". Schön sei es aber auch diesmal.

Das Wetter spielt abermals nicht immer ganz perfekt mit. Lange Regenschauer waren unterwegs zwar die Ausnahme, bei den derzeit schon tagsüber nur mäßig sommerlichen Temperaturen kühlt es aber vor allem nachts schon empfindlich ab. Spürbar, wenn die Unterkunft ein Zelt ist. Allerdings war an mehreren Stellen auch Baden angesagt, blickt Angelique auf solchen Spaß am und im Wasser gleich bei Tourstart in Buckow oder auch am dortigen See in Falkenhagen zurück. Ein Unwetter gab es beim Zwischenstopp Lebus. Dort, mischt sich Betreuer Mario Paolini (Jugendförderverein Chance) ins Gespräch, trat zudem ein anderes Problem auf: Das Jugendmobil,schaffte es nicht auf die Anhöhe. Also musste die Gruppe ganz viel der Ausrüstung ausräumen und per Hand bis auf den Berg tragen, damit der Wagen leichter wurde. Die Teilnehmer auf den Fahrrädern kamen zumeist aber sehr gut voran, so Angelique und Jette. Zeitweise habe man zwei Teil-Teams gebildet, um auf unterschiedliches Grundtempo Rücksicht zu nehmen.

Die Aktivitäten unterwegs waren vielfältig. In Buckow, so Mario Paolini, stand unter anderem Bogenschießen auf dem Plan. In Lebus, so seine Kollegin Ute Wunglück (AJP Strausberg), waren es Geländeparcours und Linoldrucktechnik. Jette wiederum denkt gern an das Graffiti in Lietzen, wo die Gruppe zwei Nächte an der Alten Mühle logierte, zurück, während Angelique das Bootfahren auf dem See in Falkenhagen zur Auflistung beisteuert. In Seelow, wo das Team vom FRIZZ der Kindervereinigung Gastgeber war, gab es eine abendliche Gesprächsrunde mit der Linken-Landtagsabgeordneten Bettina Fortunato, deren CDU-Kollegin Kristy Augustin kurzfristig verhindert war.

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