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Strausbergs Volleyballer mit Sieg und Niederlage / Neuer Trainer gesucht

Mehr Kontinuität beim VC Strausberg gefragt

Die ersten Punkte in der Landesklasse geholt: das Männerteam des VC Strausberg
Die ersten Punkte in der Landesklasse geholt: das Männerteam des VC Strausberg © Foto: Stephan Dreyse
Stephan Dreyse / 23.11.2017, 18:20 Uhr
Strausberg (MOZ) In ihrer zweiten Saison konnten die jungen Männer des Volleyballclubs Strausberg (VCS) erst einen Punkt in der Landesklasse Süd erkämpfen. Neben der Suche nach einem neuen Trainer geht es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und mehr Kontinuität ins Spiel zu bringen.

Die VCS-Herren konnten an ihrem zweiten Heimspieltag in der Sporthalle des Strausberger Theodor-Fontane-Gymnasiums einen deutlichen Sieg und eine ebenso klare Niederlage verbuchen. Das zweite Spiel des Tages bestritten die Strausberger Volleyballer gegen den WSG Buckow. Nach knapp einer Stunde Spielzeit war die Niederlage mit 0:3-Sätzen besiegelt.

Deutlich besser ging es gegen die Volleyballer der TSG Lübben, die am Tabellenende stehen. Ein sehr guter Start der Strausberger im ersten und zweiten Satz bescherte nach knapp 30 Minuten die 2:0-Satzführung. Zur Hälfte des dritten Spielabschnitts schlug das Pendel zu Gunsten der Gäste aus dem Spreewald um. Aus dem 14:12 wurde ein Rückstand von 19:22. Der Satz ging mit 21:25 verloren.

Taktisch kluge und spielwirksame Aufschläge von Benjamin Reichelt und Paul Drost sorgten für den notwendigen Druck auf die gegnerischen Annahmespieler, so dass wieder erfolgreiche Abwehr- und Angriffsaktionen inszeniert werden konnten. Somit wurde der vierte Satz nach 20 Minuten mit 25:16 erfolgreich gestaltet und damit das Spiel mit 3:1-Sätzen gewonnen. Was gleichbedeutend ist mit den ersten drei Punkten in dieser Saison.

"Der Qualitätssprung kommt bald", zeigt sich Interimstrainer Erwin Wetzel überzeugt. Die Männer zögen alle mit und zeigten sich sehr lernfähig, wie Wetzel erklärt. Den Trainerposten hat er übergangsweise von Rüdiger Horn übernommen. Die Suche nach einem neuen Trainer für das Männer-Team laufe unterdessen weiter. "Ein neuer Trainer bringt immer neue Impulse", kommentiert Erwin Wetzel auch seine eigene Arbeit. Als Ziel für den Rest der Saison setzt er eine Platzierung im guten Mittelfeld an. "Das sollte drin sein", sagt Wetzel.

Nicht nur auf der Trainerbank, auch im Team selbst hat sich in der aktuellen Saison einiges bewegt. So ist Phillip Stach zurückgekommen. Auch wenn das neue Team deutlich anders ist, als die ursprüngliche Mannschaft, hat sich der Zwanzigjährige schnell eingefunden. "Es ist wie nach Hause kommen." Vorher bei der TSGL Schöneiche aktiv, macht es Stach vor allem Spaß, etwas Neues aufzubauen. "Es ist ein tolles Team und ich denke, wir machen das ganz gut", versicherte er.

"Es herrscht gute Laune und der Teamgeist ist toll", bestätigt auch André Heinz. Der 32-Jährige ist ganz neu im Strausberger Team und spielt bereits seit seinem siebten Lebensjahr Volleyball. "Spielerische Aufgaben sind da, doch die Erfahrung fehlt an einigen Stellen. Wir müssen lernen, cool zu bleiben", beschreibt der Routinier. Zuvor vor allem im Beach-, Turnier- und Uniliga-Bereich in Berlin und Potsdam aktiv, sieht Heinz bereits Entwicklungspotentiale. Vor allem fehle die Konstanz im Spiel, ergänzt er. Dabei komme es den Strausbergern auch zugute, dass eine gute Durchmischung herrscht. So reicht die Altersspanne der Spieler insgesamt von 14 bis 44 Jahren. Beim vergangenen Heimspiel war der jüngste VCS-Spieler 17 Jahre.

"Ihr müsst miteinander sprechen", rief Trainer Wetzel vom Spielfeldrand und deutete auf Lücken in der gegnerischen Feldaufstellung. "Man hofft, dass es mit der nächsten Annahme besser wird, dass sich das Spiel stärker aufbaut", so Tade Jakob, der diesmal von der Ersatzbank aus zuschauen musste.

An diesem Sonnabend geht es in die Mehrzweckhalle des Oberstufenzentrums Strausberg zu einem weiteren Höhepunkt: Der VCS lädt zum 22. Seniorenvolleyballturnier. Los geht es um 9 Uhr.

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