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Zehdenicker Stadtsportfest lockt Hunderte zum Training

Härtetest für Freizeitsportler: Bei den Laufwettbewerben gingen nicht wenige der Teilnehmer an ihre Leistungsgrenzen - hartnäckig und zielstrebig kämpften sie darum die unterschiedlichen Distanzen zu bewältigen.
Härtetest für Freizeitsportler: Bei den Laufwettbewerben gingen nicht wenige der Teilnehmer an ihre Leistungsgrenzen - hartnäckig und zielstrebig kämpften sie darum die unterschiedlichen Distanzen zu bewältigen. © Foto: Maria Ugoljew
Maria Ugoljew / 17.07.2017, 06:55 Uhr
Zehdenick (GZ) Auf dem Sportplatz an der Jahnstraße fanden sich am Wochenende zahlreiche Besucher ein. Zwei Tage lang wurde dort während des siebten Stadtsportfestes gerannt, gepaddelt und geschwitzt. Auch gesunde Ernährung stand auf dem Programm.

Einmal im Jahr heißt es in der Havelstadt: Lasst uns 'was für die eigene Fitness tun! Auf dem Sportplatz konnte jeder seinem Lieblingssport nachgehen - ob Fußball spielen oder Volleyball, sich beim 29-Stunden-Lauf auspowern oder Übungen am Crosstrainer absolvieren. Auch Sackhüpfen und Trampolinspringen brachten insbesondere die jüngeren Gäste in Schwung.

41 Teilnehmer sind in diesem Jahr beim Ultralauf mitgerannt. Das Ziel für die Teams: 29 Stunden ununterbrochen laufen. Auch acht Frauen stellten sich dieser Herausforderung. Die Ausdauerläufer waren zwischen 30 und 50 Jahre alt. "So viele Läufer hatten wir noch nie", sagte Saskia Barth, die den Wettkampf organisierte.

Ebenso zufrieden war sie mit dem Biber-Lauf, etwa 80 Kinder hatten sich dafür angemeldet. Darüber hinaus gab es einen Jedermanns- und Staffellauf - Angebote, die ebenfalls von zahlreichen Besuchern angenommen wurden.

Neben der sportlichen Betätigung konnten sich Interessierte am Infostand von Nicole Lipinski zum Thema ganzheitliche Ernährung beraten lassen. Ihre Tipps: Hände weg von Fertiggerichten aller Art und süßen Getränken wie Cola & Co., mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken, "am besten stilles", und regionales sowie saisonales Obst und Gemüse essen. Außerdem ist die Ernährungsberaterin aus Hennigsdorf überzeugt: "Eine ausgewogene Ernährung kann auch Erkrankungen, wie beispielsweise Rheuma, positiv beeinflussen." Neben den verschiedenen Angeboten rund um Sport und Ernährung gab es auch ein kulturelles Rahmenprogramm. Es gab Musik von der Zehdenicker Brassband und der Band "Chilli", es wurde zum Open Air-Kino eingeladen sowie zu einem ökumenischen Open-Air-Gottensdienst. An Tag zwei wurde auf der Havel ein Drachenboot- und ein Entenrennen ausgetragen. Und so einige Pokale, Medaillen und Urkunden wurden am Ende vergeben. Alles in allem also zwei sehr abwechslungsreiche Tage. Im nächsten Jahr geht es sicherlich in die nächste Runde.

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