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Lindow-Gransee begrüßt die Neuen

Die Neuen des SV Lindow-Gransee: Eric Stadie (von links), Matthias Penk, Trainer Jan Philipp Marks, Felix Göbert und Lubas Hebling. Christian Guß (kommt aus Schöneiche) fehlt.
Die Neuen des SV Lindow-Gransee: Eric Stadie (von links), Matthias Penk, Trainer Jan Philipp Marks, Felix Göbert und Lubas Hebling. Christian Guß (kommt aus Schöneiche) fehlt. © Foto: MZV
Stefan Zwahr / 12.09.2017, 11:28 Uhr
Gransee (MOZ) Die Volleyballer des SVLindow-Gransee feierten sich am Sonnabend im Beisein vieler geladener Gäste in die am Wochenende beginnende Saison. Der Vereinschef formulierte für die Teams klare Ziele.

Frank Seeger betonte, dass man auf die Entwicklung des Clubs - dieser schickt drei Männerteams in den Spielbetrieb auf Landesebene - stolz sein könne. Die Begeisterung der Fans sei ungebrochen, der Sponsorenpool werde immer größer, die Qualität der Mannschaften auch. Es sei eigentlich unglaublich, dass in drei Spielzeiten am Stück Meisterschaften gefeiert werden konnten. 2015 gelang der Titelgewinn in der 2. Bundesliga, im Jahr darauf stieg die Reserve in die Brandenburgliga auf. Und nun schaffte die Dritte den Staffelsieg in der Landesklasse. "Nur ein Schelm würde denken, dass es nun wieder von vorn losgeht", bemerkte der Volleyballchef.

Die erste Mannschaft geht am Sonnabend mit dem neuen Trainer Jan Philipp Marks und fünf Neuzugängen in das erste Heimspiel gegen Delbrück. "In der letzten Saison hatten wir nie etwas mit dem Abstieg zu tun, was bei dieser Ausgeglichenheit der Liga nicht selbstverständlich ist", so Seeger. "Wenn ich mir einige Heimspiele so angucke, wäre es ein Leichtes gewesen, Dritter zu werden." Am Ende reichte es für den fünften Platz. "Auch in dieser Saison sind wir stark genug, um im oberen Drittel mitspielen zu können", bemerkt der Funktionär - und nimmt die Spieler in die Pflicht. "Jeder sollte sich dessen bewusst sein, welche Anstrengungen vom Verein unternommen werden, um in Gransee derartiges zu ermöglichen. Das sollten die Spieler mit Engagement zurückzahlen." Seegers Wunsch: "Unsere Halle soll wieder eine Festung werden." Dass die Heimspiele immer mehr zu einem Event geworden sind, sei der Verdienst von Teammanager Dirk Schmidt. "Er hat es mit Kreativität geschafft, die Zuschauer immer wieder zu überraschen."

Für eine Überraschung habe in der Saison 2016/17 auch die dritte Mannschaft gesorgt, die den Aufstieg in die Landesliga schaffte. "Sie hat die Liga dominiert und ganz souverän gewonnen", freut sich der Vereinschef. Der Kader sei stark genug, um in der neuen Liga einen sicheren Mittelfeldplatz zu erreichen. Das soll unter einem neuen Trainer gelingen. Verantwortlich ist nun Torsten Spiller. Dieser war einst Spieler und Trainer im Verein, kehrt nun aus Süddeutschland zurück und wird auch die Reserve (die im Frühjahr erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt schaffte) betreuen. "Er hatte großen Anteil am Aufschwung des Volleyballs in der Region und ist der wichtigste Neuzugang", so Seeger. Neben der Arbeit im Männerbereich soll er ein System in die Nachwuchsarbeit bringen. "Das ist eine große Aufgabe. Aber wer soll das schaffen, wenn nicht er."

Lobend äußerte sich Frank Seeger auch über die Zusammenarbeit mit dem Amt Gransee. Sein Dank ging zudem an die vielen Sponsoren und Förderer - und die Spielerfrauen. "Ohne einen verständnisvollen Partner kann kein Mensch vernünftig Volleyball spielen."

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