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Löschwasser wird Thema für Amtsausschuss

Mögliche Löschwasserquelle: Hydranten. Doch da es sie nicht überall gibt, ist die Feuerwehr auch auf eine mobile Löschwasserversorgung angewiesen.
Mögliche Löschwasserquelle: Hydranten. Doch da es sie nicht überall gibt, ist die Feuerwehr auch auf eine mobile Löschwasserversorgung angewiesen. © Foto: MZV
Matthias Henke / 12.09.2017, 18:43 Uhr
Gransee (GZ) Der bereits im Juni von Amtsbrandmeister Andreas Pahlow vorgestellte und nun zur Abstimmung stehende Löschwasserbedarfsplan für Gransee und Gemeinden erhielt am Montag uneingeschränkt die Zustimmung des Amtsausschusses. Auf eine Diskussion wurde weitestgehend verzichtet. Zwar sei die Löschwasserversorgung sichergestellt, mit dem Plan werde diese aber qualitativ aufgewertet und der Unfallschutz verbessert, hieß es. Man orientiere sich an einem Arbeitsblatt des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs.

Auf eine Änderung im Vergleich zur vorangegangenen Vorstellung des Planes machte Großwoltersdorfs Bürgermeister Ingo Utesch (BI Wolfsruh) aufmerksam. So sei nun ein Tanklöschfahrzeug (TLF) mehr eingeplant worden, was Utesch zufolge Ergebnis einer Kosten/Nutzen-Berechnung zwischen TLF und zusätzlichen Brunnen gewesen sei. Gerade im Bereich Meseberg mit dem Gästehaus der Bundesregierung sei dies sinnvoll, wo das TLF das bestehende Löschfahrzeug Fahrzeug aus DDR-Produktion perspektivisch ersetzen soll. Es werde sich dabei um ein TLF 4000 handeln, wie es auch die Dannenwalder Kameraden Ende vergangenen Jahres erhielten.

Noch keine Aussage sei zum Zeitpunkt der Anschaffung getroffen worden. Die Priorisierung erfolge zu einem späteren Zeitpunkt.

Sonnenbergs Bürgermeister Ralf Wöller (CDU) erkundigte sich nach dem Ersatz für das TLF seines Ortes, das ebenfalls schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Der W 50 sei geländegängig und werde bei Einsätzen in unwegsamen Terrain gerne vorgeschickt, wenn andere Einsatzfahrzeuge drohen steckenzubleiben, so Wöller. Bei einer Ersatzbeschaffung sei darauf zu achten, dass das neue Fahrzeug ebenfalls geländegängig sei.

Laut Amtsbrandmeister Pahlow gestaltet sich das aber schwierig. Ein Ersatz im Rahmen der zentralen Beschaffung des Landes sei nicht möglich. Man habe aber Anfragen bei entsprechenden Firmen laufen, Antworten stehen noch aus. "Auf jeden Fall wäre es kein Modell von der Stange", sagte Pahlow. Ein Unimog biete nur Platz für einen Trupp, sprich drei Brandschützer. Benötigt werde jedoch Platz für eine Staffel, also sechs Kameraden.

Grundsätzlich seien zwar allradgetriebene Feuerwehrfahrzeuge der Norm nach geländefähig - aber eben nicht zwangsläufig geländegängig.

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