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Das Reizvolle am Trödelmarkt ist das Gespräch: Viviane Gruschinske (rechts) plauderte gerne mit den jungen Müttern. Das Baby ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen.
Das Reizvolle am Trödelmarkt ist das Gespräch: Viviane Gruschinske (rechts) plauderte gerne mit den jungen Müttern. Das Baby ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. © Foto: Jürgen Rammelt/MOZ
Jürgen Rammelt / 12.11.2017, 20:41 Uhr
Gransee (GZ) Es war ein buntes Angebot an Kinderbekleidung, an Spielsachen und anderen Dingen, das am Sonnabend im Begegnungshaus der Willkommensinitiative Gransee in der Ruppiner Straße 8 auf Käufer wartete. Unter dem Motto "Rund ums Kind" hatte Viviane Gruschinske zum zweiten Mal einen Familienflohmarkt organisiert.

In der Zeit von 14 bis 17 Uhr konnten Spielsachen, Kleidung und Kleinmöbel angeboten und erworben werden. Die Standgebühr betrug zwei Euro und diente als Spende für die Initiative "Willkommen in Gransee". Auch der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Tee soll der Vereinsarbeit zu gute kommen.

Insgesamt waren sieben Anbieter, in der Mehrzahl Frauen, mit einem Stand vertreten. Sie kamen aus Gransee und Seilershof, aber auch aus Fürstenberg und Birkenwerder.

Gruschinski zeigte sich hinsichtlich der Resonanz zufrieden. Nachdem die Mehrheit ihren Stand aufgebaut hatte, kamen auch schon die ersten potenziellen Käufer vorbei. Sie wollten schauen, was angeboten wird. Neben Babykleidung fanden vor allem einige Barby-Puppen und Playmobile das Interesse der Kinder.

Eine syrische Flüchtlingsfrau, die seit 2015 in Gransee wohnt, war mit ihren zwei Mädchen gekommen, um kostengünstig ein paar Sachen zu erwerben. Während die dreijährige Simmel ihrer Mutter mehr oder weniger am Rockzipfel hing, hatte Firuz (8) ein Zelt mit bunten Bällen entdeckt. Aber auch eine Kugelbahn und etliche Kuscheltiere fanden das Interesse der beiden Mädchen.

Zu den Frauen, die sich für das Angebot interessierten, gehörte auch Joanne Smyth. Sie hatte ihren sechs Wochen alten Sohn Hector dabei und erzählte, dass sie seit Juli in Gransee wohnt. Vorher hatte sie mit ihrem Mann, der Volleyballtrainer der Mannschaft von Lindow-Gransee ist, im Rhein-Main-Gebiet gewohnt. Die Gegend und die Stadt findet die Neubürgerin schon toll. Vor allem die Seen hätten es ihr und ihrem Mann angetan. Aber auch die Menschen seien nett. Sie bedauerte etwas, dass die meisten Sachen rosafarben waren.

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