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Durchbruch: Radweg zum Bernsteinsee kommt 2018

Im Sommer beliebt: An heißen Tagen pilgern tausende an die Strände des Bernsteinsees zwischen Velten und Borgsdorf
Im Sommer beliebt: An heißen Tagen pilgern tausende an die Strände des Bernsteinsees zwischen Velten und Borgsdorf © Foto: Kristin Hoell
Tilman Trebs / 07.09.2017, 16:46 Uhr
Velten/Pinnow (OGA) Kurz vor den Bürgermeisterwahlen ist der Veltener Amtsinhaberin Ines Hübner (SPD) offenbar der Durchbruch im Streit um den geforderten Radweg zum Bernsteinsee gelungen. Ab 2018 soll er gebaut werden.

Seit Jahren fordern Velten und Hohen Neuendorf an der Pinnower Chaussee einen straßenbegleitenden Weg zu Oberhavels belebtesten Badesee. Doch immer wieder schob das Land das Projekt nach hinten. Zuletzt wurde der Bau für die Jahre 2021 bis 2025 angesetzt.

Nun soll es deutlich schneller gehen. Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Stadt und Land nach Angaben beider Seiten darauf geeinigt, dass Velten zunächst die geschätzten Baukosten in Höhe von 200 000 Euro übernimmt. Brandenburg will das Geld dann im Jahr 2021 an die Stadt zurückzahlen. Eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung soll in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. Die Stadtverordneten müssen dem zuvor zustimmen.

"Ich freue mich, dass ich die Verantwortlichen von der Dringlichkeit unseres Anliegens überzeugen konnte", erklärte Ines Hübner am Donnerstag. Noch in diesem Jahr soll mit den Planung begonnen, 2018 dann gebaut werden. Gleichzeitig will die Stadt einen Radweg vom Kreisverkehr an der HEM-Tankstelle bis zum Luchwiesenweg bauen. Der neue Eigentümer des früheren Lidl-Marktes habe dafür bereits grünes Licht gegeben, teilte das Rathaus mit.

Allerdings wird Velten nur den Weg von Ortsausgang bis zum See vorfinanzieren. Offen ist noch, wann der Abschnitt auf Hohen Neuendorfer Seite bis nach Pinnow in Angriff genommen wird. Auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Inka Gossmann-Reetz teilte das Infrastrukturministerium Anfang Juli mit, dass sich der Radweg zurzeit in der Entwurfsplanung befinde und mit einer Umsetzung in den Jahren 2021 bis 2025 zu rechnen sei. Auf Hohen Neuendorfer Seite gibt es noch planungsrechtliche Hindernisse, teilt die Verwaltung mit. Die Stadt habe dem Landesbetrieb Unterstützung bei der Klärung eigentumsrechtlicher Fragen zugesichert, um das Projekt weiter voranzutreiben.

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