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17.06.2017 13:30 Uhr
Red. Oranienburg, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Kremmen: Begrüßungsgeld für Neugeborene

(jro) Familien mit Babys den Start in einen neuen Lebensabschnitt erleichtern - das war ein Wahlversprechen des Kremmener Bürgermeisters Sebastian Busse (CDU). Im Kultur- und Sozialausschuss wurde sein Vorschlag eines Begrüßungsgelds diskutiert und einstimmig der Stadtverordnetenversammlung zur Zustimmung empfohlen.

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Alles für das Kind: Plüschhase, CD mit Kinderliedern und 100 Euro pro Lebensjahr bis zum dritten Geburtstag.

© Stadt Kremmen

Für jedes Kind, das seit dem 1. Januar 2017 geboren wurde und in Zukunft wird, sollen die Sorgeberechtigten pro Lebensjahr 100 Euro erhalten. Die Unterstützung soll an jeden gezahlt werden, unabhängig vom Einkommen und bis zum dritten Lebensjahr des Kindes. Eltern können also 300 Euro pro Kind bekommen. Damit wolle die Stadt ein Zeichen für Kinder- und Familienfreundlichkeit setzen und hoffe auch, junge Familien in der Stadt zu halten, sagt Reiner Tietz (Die Linke), Ausschussvorsitzender.

Bürgermeister Busse fügt dem noch hinzu: "Wir wollen noch viel, viel kinderfreundlicher werden." Das Geld soll jungen Familie beispielsweise ermöglichen, die Kinderzimmereinrichtung zu vervollständigen oder einfach Windeln und Babybodys zu kaufen. Dieses Anliegen sei im Ausschuss sehr begrüßt worden, so Tietz. Zusätzlich sei noch ein Begrüßungsgeschenk geplant. Ein gelber Plüschhase, eine CD mit Kinderliedern, ein Fotobuch zum Einkleben der ersten Kinderfotos sowie Hinweise zum Begrüßungsgeld sind im Begrüßungspaket enthalten.

An das Geld zu kommen, sei völlig unbürokratisch, findet Busse. Jedes Neugeborene muss in regelmäßigen Abständen zur Vorsorgeuntersuchung, den sogenannten U-Untersuchungen. Dort gibt es einen Stempel in das Untersuchungsheft. Mit diesem und dem ausgefüllten Antrag, der online oder in der Stadtverwaltung erhältlich ist, kann der Zuschuss beantragt werden.

Rund 60 Neugeborenen gibt es in Kremmen pro Jahr. Damit würden sich die Kosten jährlich ab 2019 auf knapp 20 000 Euro belaufen. "Das würden wir aus dem Haushalt finanzieren", sagt Busse und hofft darauf, dass dem Vorschlag für mehr Kinderfreundlichkeit die Stadtverordneten am 29. Juni zustimmen.

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