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Inez Bandoly 19.06.2017 07:45 Uhr
Red. Oranienburg, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Tanz bis weit nach Mitternacht

Bötzow (OGA) "Erlebe das Glück, das sich frei macht, wenn man die Hände tun lässt", ist das Motto von Heidi Wurm. Die Kunsttherapeutin aus Hohen Neuendorf war beim Dorffest in Bötzow dabei. Unter ihrer Anleitung bastelten Kinder und Jugendliche vor der Schulbibliothek mit Filz. "Hier gab es großes Interesse", freute sich Claudia Adler von der Einrichtung, denn gut drei Dutzend Besucher nutzen dort die Gelegenheit und kreierten bunte Lesezeichen aus diesem Material.

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Angstfrei: Enno (2) und sein Bruder Karl (3) streicheln Esel Donkey.

© MZV/Inez Bandoly

Auf der Dorfstraße war am Sonnabendnachmittag viel los. Autofahrer fuhren im Schritttempo vorbei, denn links und rechts herrschte buntes Treiben. Auf der einen Seite tollten Kinder in großen Wasserbällen und -tonnen oder besuchten mit ihren Eltern den Trödelmarkt der Kita. "Und hopp, lauf, hier durch", hieß es mehrmals beim Parcours von Hundetrainerin Karin Grosser. Bei ihr hatten Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern viel Spaß auf einer kleinen Hindernisstrecke.

Gegenüber tummelten sich die Menschen auf dem Gelände der Kirchengemeinde. An dem Glücksrad vom Heimatverein kam kaum eines der Kinder vorbei. "Ich habe eine Tasche gewonnen", freute sich Lina über ihr rosafarbenes Stück. Und in der Hüpfburg herrschte Hochbetrieb, denn dort tobten die allerjüngsten Besucher.

Die Erwachsenen zog es in den hinteren Bereich. Im Partyzelt gab es ein reichliches Kuchenangebot. 30 verschiedene Sorten hatten die Frauen des Dorfes gebacken. Im Freien verfolgten viele Menschen das Bühnenprogramm. Beim traditionellen Bürgerschießen galt es, den Schützenkönig in der jeweiligen Kategorie zu ermitteln. Ausgezeichnet für "Der beste Schuss" wurde Silke Turowski. Mit nur 0,17 Millimetern verfehlte sie die Zehn, das Zentrum der Zielscheibe.

Für reichlich Stimmung sorgte am Abend die Band "Rezeptfrei". Dort tanzten laut Ortsvorsteher Günter Franke die Menschen bis weit nach Mitternacht. Für die Mitglieder der Havelländer Eselfreunde aus Paaren war bereits am späten Nachmittag Feierabend. Auf ihren Vierbeinern Donkey und Zottel ließen sie viele Mädchen und Jungen reiten. Nach unzählig gedrehten Runden grasten die beiden Esel im Schatten der Bäume und ließen sich dabei nicht aus der Ruhe bringen, auch nicht von streichelnden Kinderhänden.

"Ein schönes Fest", danke Günter Franke allen Helfern.

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