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Maria Ugoljew 19.06.2017 11:21 Uhr
Red. Oranienburg, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Als die Siedler dem Lockruf folgten

Liebenberg (OGA) Es ist geschafft - Liebenberg hat das lang vorbereitete Fest zum runden Jubiläum am vergangenen Wochenende über die Bühne gebracht. Mit einem Umzug durchs Dorf, einer Filmpremiere sowie viel Tanz und Getrommel ist ausgiebig gefeiert worden.

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Gäste aus Falkenthal: Die Tanzgruppe "Poppies" führte zur Feier des Tages den Bienentanz auf. Das Publikum war entzückt und begleitete die Darbietung mit viel Applaus.

© MZV/Maria Ugoljew

"Ich bin froh, euer Ortsvorsteher zu sein", sagte Hartmut Kreutzmann. Sichtlich zufrieden stand er in einem weißen Pavillon, um seine Festrede zu halten. Der Umzug durchs Dorf war bereits geschafft, 50 Wagen hatten sich daran beteiligt. "Das war wirklich klasse", sagte der langjährige Ortsvorsteher. Es war eines der vielen Höhepunkte am vergangenen Wochenende.

Bereits am Freitag startete das Jubiläumsfest mit einer Premiere: Ein historischer Film über Liebenberg wurde vorgeführt. "Das ist besonders bei der älteren Generation gut angekommen. Da haben sich so einige wiedererkannt." 180 Minuten dauerte der Streifen aus den 1950er- und 60er-Jahren, der im Vorfeld digitalisiert wurde. "Wir wollen nun mehrere Teile daraus machen, um sie im Winter dann im Gemeindehaus vorzuführen", sagte Hartmut Kreutzmann.

In seiner Rede zur 750-Jahr-Feier erinnerte er an die Geschichte des Dorfes. 1267 sei Liebenberg erstmals urkundlich erwähnt worden - damals noch unter der Bezeichnung Levenberg. 1459 sei die Schreibweise "Lievenberg" vermerkt worden. "Die Bezeichnung "Dorf an einem lieben Berg' war ein typischer Name der mittelalterlichen deutschen Ostsiedlung", sagte der Ortsvorsteher, "er drückte etwas Schönes aus, um Siedler anzulocken."

Auch auf die wechselvolle Geschichte des Schlosses und Gutes Liebenberg ging Hartmut Kreutzmann ein. Einst Rittersitz, heute Hotel, Veranstaltungs- und Seminarzentrum. Ihr Eigentümer, die DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement, habe Liebenberg weit über die Region hinaus bekanntgemacht.

"Die DKB-Stiftung ist für uns ein Glücksfall", betonte der Bürgermeister der Großgemeinde Löwenberger Land, Bernd-Christian Schneck (SPD). Mehr als 100 Arbeitsplätze seien auf dem Guts- und Schlossgelände geschaffen worden. "Es ist eine tolle Entwicklung", freute sich der Verwaltungschef. Sowieso tue sich im Dorf viel. Ortsvorsteher Hartmut Kreutzmann erinnerte an die Teilerneuerung der Grüneberger Straße und an die Bauarbeiten zur halbanonymen Bestattungsanlage auf dem Friedhof, die derzeit andauerten.

215 Bewohner zähle Liebenberg heute. "Lassen Sie uns noch einmal an unsere ehemaligen Mitbewohner denken, die uns seit dem Sommerfest 2016 durch ihr Ableben verlassen haben", forderte Hartmut Kreutzmann auf. Andererseits gebe es auch einen Grund zur Freude: Vier Kinder seien in der Zeit auf die Welt gekommen. "Aber nun genug der Worte", sagte der Ortsvorsteher, "lasst uns feiern!"

Das war das Stichwort für die junge Tanzgruppe "Poppies" aus Falkenthal, die in Bienenkostümen die Bühne betrat. Im Anschluss wurde die Trommelgruppe Os Velhos Sambeiros aus Kurtschlag erwartet. An langen Biertischen wurde geplauscht und zusammengesessen; im Kinderschmink-Zelt ließen sich die Jüngsten in bunte Schmetterlinge und Löwen verwandeln. Auch ein historisches Feuerwehrauto war am Sonnabend Teil des Festprogramms. Damit ging es einmal quer durchs Dorf.

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