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Taekwondo-Kämpfer von Preußen Beeskow überzeugen in Nauen / Mädchentrio begeistert im Formenlauf

Ablauf und Koordination stimmen

Die Taekwondokämpfer von Preußen Beeskow in Nauen: Tamia Arpe, Charlotte Laaser, Elise Tettenborn, Nico Schulze, Richard Enders, Vincent Henschke, Ralf Noack und Ronja Schwanke (v.l.) sowie Alexander Wolff, Stefan Schulz und Danny Kruse (hinten)
Die Taekwondokämpfer von Preußen Beeskow in Nauen: Tamia Arpe, Charlotte Laaser, Elise Tettenborn, Nico Schulze, Richard Enders, Vincent Henschke, Ralf Noack und Ronja Schwanke (v.l.) sowie Alexander Wolff, Stefan Schulz und Danny Kruse (hinten) © Foto: Stefan Schulz
Sebastian Schulz / 11.11.2017, 05:27 Uhr
Nauen (MOZ) Für elf Taekwondo-Kämpfer von Preußen Beeskow war das Gefecht in Nauen der letzte Wettkampf-auftritt des Jahres - und vor allem für die Jüngsten eine ganz besondere Atmosphäre.

Ein Trio begeisterte die Jury im Formenlauf: Tamia Arpe (Beeskow), Elise Tettenborn Charlotte Laaser, beide aus der Fürstenwalder Trainingsgruppe, belegten die Plätze 1 bis 3 und teilten sich also die Plätze auf dem Podium. "Es braucht viel Zeit und Geduld, Kindern diesen Ablauf, Koordination und Beweglichkeit beizubringen. Aber auch dank meiner Coaches Vincent Henschke und Ralf Noack sind wir im Team eine Macht", betont Abteilungschef Stefan Schulz.

Auch Ronja Schwanke aus Friedland schaffte eine Medaille im Formenlauf - aber sie wollte mehr, sagte kurzfristig für einen Kampf zu. Bei ihrem Debüt traf sie auf eine Gegnerin, die ihr in Körpergröße und Erfahrung weit überlegen war, zeigte aber Biss, Kampfgeist und Willen, verlor nur mit 7:11 - und gewann umso mehr an Erfahrung. "Aus Ronja kann etwas werden", lobt Schulz. "Sie hat keine Angst und macht das, was sie gesagt bekommt."

Nico Schulze aus Beeskow gewann schon in der 1. Runde, der Technische K. o. war eindeutig. Nicht zuletzt dank seiner Beweglichkeit hatte er massive Kopftreffer gelandet.

Richard Enders aus Fürstenwalde unterlag zwar, sein Gegner profitierte aber wohl ein wenig von seinem Heimbonus. "Zwei Monate dabei und eine Willenskraft, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe", schwärmt der Trainer regelrecht von seinem Schützling. "Es wird spannend sein zu verfolgen, wie er seinen Weg weitergeht. Er könnte so etwas wie das neue Aushängeschild des Preußen Taekwondo werden", verteilt Großmeister Schulz ordentlich Vorschusslorbeer.

Der Storkower Danny Kruse setzte im ersten Kampf die taktischen Anweisungen wunderbar um und wurde mit einem Sieg belohnt. Danach aber kamen Muskelprobleme auf und er konnte den rechten Fuß nicht richtig in Aktion bringen, so dass der zweite Kampf abgebrochen werden musste.

Blieb zuguterletzt Alexander Wolff, ebenfalls aus der Storkower Trainingsgruppe. "Er hat die neusten Kombinationen so hart angebracht, das nach 1,23 Minute die Zeit für den Gegner vorbei war. Alex war so genau in seinen Aktionen, dass ich ihn zügeln musste, nicht mit aller Macht vorzugehen", erläuterte Stefan Schulz. "Aber er ist intelligent und hat meinen Einwurf verstanden."

Bereits am Sonnabend stehen ab 14 Uhr im Beeskower Sport- und Freizeitzentrum die nächsten Gürtelprüfungen an. Dort trainieren die Taekwondo-Kämpfer des SV Preußen auch, nämlich dienstags und donnerstags von 17 bis 18 Uhr sowie an den Sonnabenden von 16 bis 17 Uhr. In Fürstenwalde sind die Trainingszeiten Mittwoch, 17 bis 18, und Freitag, 19 bis 20 Uhr, in der Turnhalle des Städtischen Gymnasiums in der Holzstraße, in Storkow sind Interessenten Dienstag, 17 bis 18, und Freitag, 17 bis 19 Uhr, in der Sporthalle der Grundschule, Karl-Marx-Straße, gern gesehen.

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