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Friedländer Handball-Männer schlagen HV Calau 34:31 / Frauen verlieren 16:20 gegen Eintracht Ortrand

Sieg und Niederlage für Rot-Weiß

Drang nach vorn: Friedlands Pascal Korau (Mitte) versucht, sich gegen André Warchold (links) und Thomas Wendt (beide Calau) durchzusetzen, sein Teamkollege Jens Hallasch (rechts) beobachtet die Szene. Korau erzielte insgesamt acht Treffer.
Drang nach vorn: Friedlands Pascal Korau (Mitte) versucht, sich gegen André Warchold (links) und Thomas Wendt (beide Calau) durchzusetzen, sein Teamkollege Jens Hallasch (rechts) beobachtet die Szene. Korau erzielte insgesamt acht Treffer. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Roland Hanke / 14.11.2017, 05:02 Uhr - Aktualisiert 14.11.2017, 09:11
Beeskow (MOZ) Jubel und Enttäuschung gab es nach dem Heimspieltag des SSV Rot-Weiß Friedland in der Handball-Verbandsliga Süd. Die Männer gewannen gegen den HV Calau mit 34:31 (17:16), die Frauen unterlagen Eintracht Ortrand 16:20 (7:11).

Die 157 Zuschauer in der Halle des Beeskower Sport- und Freizeitzentrums feierten nach Spielschluss die Männermannschaft der Rot-Weißen minutenlang mit stehendem Applaus. Immerhin hatten die Friedländer, die zuvor nur bei zwei Unentschiedenen Punkte holte, ihren ersten Saisonsieg in der Verbandsliga Süd eingefahren, womit sie sich in der Tabelle um einen Rang auf Platz 9 verbesserten. Und sie erzielten im Kellerduell gegen das Schlusslicht auch das erste Mal in dieser Spielzeit mehr als 30Tore.

Aber die Rot-Weißen machten die Partie auch spannender als nötig, was nicht nur Trainer Volker Musick einige Nerven kostete. "In der ersten Viertelstunde haben wir so gespielt, wie wir das vorher besprochen hatten. Dann sind wir von der Linie abgekommen und haben den Gegner aufgebaut", erklärt der Coach. Die Gastgeber hatten sich bis dahin einen Sieben-Tore-Vorsprung (13:6) herausgespielt, der sich dann immer weiter verringerte. Zur Pause lagen sie nur noch einen Treffer vorn.

Und als dann zu Beginn der zweiten Halbzeit der Ausgleich zum 17:17 fiel, waren die Gäste erstmals nach dem 5:5 (6.) wieder auf Augenhöhe, eine eigene Führung gelang ihnen allerdings nicht mehr. Die Friedländer zogen wieder auf fünf, sechs Tore davon, ehe es in den letzten fünf Minuten beim 31:29 und 30:32 noch mal ein wenig eng wurde.

"Wir haben uns im zweiten Abschnitt wieder aufs Handballspielen besonnen. Dass am Ende unseren Jungs etwas die Kraft ausging, war wegen des dünn besetzten Kaders normal. Das Wichtigste sind die zwei Punkte", sagt Trainer Musick, der unter anderem auf Nico Lehmann (krank), Max Voß (Arbeit) und Daniel Schwadke (verletzt)verzichten musste.

Etwas Zählbares wollten auch die SSV-Frauen in der Partie zuvor mitnehmen. Doch gegen Eintracht Ortrand erwischten sie einen rabenschwarzen Tag und verloren nach einem eher saft- und kraftlosen Auftritt klar. So erzielten die Rot-Weißen bis zur Pause nur sieben Tore. "Eigentlich wollten wir von Beginn an schnell spielen, doch wir sind überhaupt nicht in die Partie gekommen. Die Aktionen waren zu überhastet und dann hatten wir bei zahlreichen Latten- und Pfostentreffern auch noch Pech", sagt Trainer Bernd Klinkisch.

Sein Matchplan erlitt bereits in der Anfangsphase einen herben Dämpfer. Sophie Peters hatten einen Ellenbogen einer Gegnerin an die rechte Schläfe bekommen und konnten nicht mehr weiterspielen. "Eine Untersuchung im Krankenhaus hat ergeben, dass sie soweit okay ist", erklärt der Coach.

Er muss nun sein Team bis zum nächsten Punktspiel am 25.November bei Tabellenführer HV Calau wieder aufbauen. Und am 9.Dezember steht dann noch das Heim-Derby gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland auf dem Programm.

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