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Betrieb ist zu teuer / Mittelalterspektakel soll fortgefürht werden

Stadtfest künftig ohne Riesenrad

Stefan Lötsch / 14.11.2017, 06:07 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Beim vergangenen Stadtfest gab es noch die Hoffnung, doch künftig wird es wohl nicht mehr zu den Attraktionen zählen: "Wir werden beim Stadtfest kein Riesenrad mehr haben", sagte Martina Harz, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Ordnungsverwaltung sowie Stadtfestkoordinatorin in der Verwaltung, jüngst im Ausschuss für Kultur und Sport. Das Fahrgeschäft sei zu teuer. Außerdem sei die Stadt in vergangenen Jahren von Betreibern schon versetzt worden, die erst kurz vor Beginn des Stadtfestes abgesagt haben. "Wir haben deshalb entschieden, kein Riesenrad mehr aufzustellen." Vielmehr wurden und werden andere Fahrgeschäfte nach Eisenhüttenstadt geholt.

Auch wenn eine endgültige Auswertung des diesjährigen Festes mit der Veranstaltungsagentur noch nicht stattgefunden hat, so gibt es doch schon Wünsche für das nächste Jahr. So ist das Mittelalterspektakel, das erstmals stattfand, auf gute Resonanz gestoßen. "Wir wollen schon, dass das erhalten bleibt", erklärte Martina Harz. Ob es wieder an dem gleichen Standort stattfindet, muss noch ausgewertet werden. Egon Niemack hatte kritisiert, dass vor allem im Festbereich der Lindenallee zwischen Puschkinstraße und Straße der Republik nur wenig los war, nicht zuletzt, weil die Gäste beim Mittelalterspektakel im Bereich des Friedrich-Wolf-Theaters stehengeblieben sind. "Der Durchfluss hat gefehlt", hat Egon Niemack beobachtet.

Gesichert ist auch die Lasershow mit der Erzählerstimme, die in diesem Jahr besonders emotional war. Die Sparkasse Oder-Spree, die in diesem Jahr die Finanzierung übernommen hatte, war mit dem Ergebnis sehr zufrieden und will die Show auch im nächsten Jahr präsentieren, so Martina Harz.

Das in diesem Jahr im vergleich zu den Vorjahren aufgerüstete Sicherheitskonzept soll ebenfalls beibehalten werden. "Wir sehen ja, was um uns herum passiert", sagte Martina Harz. Positiv schätzte sie ein, dass in diesem Jahr erstmals ein neues Security-Unternehmen verpflichtet wurde. Die Mitarbeiter der Firma SSK aus Guben hätten sehr professionell gearbeitet, so Martin Harz.

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