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Infotruck informierte am Oberstufenzentrum über Berufe in der Metall- und Elektroindustrie

Ein Universum an Möglichkeiten

Voll konzentriert: Danny Röbel (vorn) und Matthias Vollmer von der Gesamtschule 3 bauten einen Stromkreis.
Voll konzentriert: Danny Röbel (vorn) und Matthias Vollmer von der Gesamtschule 3 bauten einen Stromkreis. © Foto: MOZ/Gerrit Freitag
Janet Neiser / 14.11.2017, 21:54 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) "M+E" - diese Buchstaben haben am Dienstag eine ganz neue Bedeutung für etliche Schüler aus Eisenhüttenstadt bekommen, und zwar in einem Infotruck der Metall- und Elektroindustrie. Dieser umgebaute, hochmoderne Sattelschlepper stand im Rahmen der "Woche der beruflichen Chancen" auf dem Hof des Oberstufenzentrums an der Waldstraße.

Auf zwei Etagen wurden die Jugendlichen aus der Gesamtschule 3, dem Albert-Schweitzer-Gymnasium sowie dem QualifizierungsCentrum der Wirtschaft über Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie, also über "M+E" informiert. Und da gibt es ein ganzes Universum an Möglichkeiten. "Es existieren so um die 50 Ausbildungsberufe", betont Melanie Lubke vom Infotruck, die die Schüler herumgeführt hat. Und die Studienfächer in der Metall- und Elektrobranche seien noch vielfältiger. Doch es gab nicht nur Flyer oder Hinweise, sondern die Teenager durften sich selbst ausprobieren. Da konnten Stromkreise zusammengebaut werden, dort galt es, mit Druckluft zu experimentieren. Und sogar eine computergesteuerte Fräsmaschine stand den jungen Leuten zur Verfügung. "Das hat schon was. Und wir lernen hier spielerisch viele Sachen", meinte Lisa Engelmann aus der Klasse 9d des Gymnasiums. Neben ihr rief eine Mitschülerin: "Das macht viel mehr Spaß als im Physikunterricht." Gerade die jungen Damen sahen ihre Zukunft an diesem Tag allerdings nicht unbedingt in der Metall- und Elektrobranche. Dabei gibt es viele Berufe, die auch für sie in Frage kämen. "Auf jeden Fall", sagte Melanie Lubke. Herbert Hiemer, Lehrer für Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT) am Gymnasium, glaubt, dass das letzte Wort bei der Berufswahl noch nicht gesprochen ist. "Viele wissen ja gar nicht, was es alles gibt und das es teilweise auch Sachen sind, die sie interessieren. Sie hatten ja bislang nie Kontakt dazu."

Genau aus diesem Grund fährt der Infotruck - bundesweit gibt es zehn Stück davon - das ganze Jahr über durchs Land. "Wir wollen Schüler ab der 7. Klassenstufe aufwärts erreichen", informierte Melanie Lubke vom Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie. Timo Kunert aus der Klasse 11b der Gesamtschule war am Dienstag jedenfalls ganz vertieft in die vielen Mitmach-Exponate. "Ich möchte gern Informatik studieren", erzählte der Mixdorfer. Möglicherweise wird er ja irgendwann mal eine Fräsmaschine programmieren oder aber eine Software für eine intelligente Straßenbeleuchtung erfinden.

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