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Abschluss der Oder-Spree-Cup-Serie mit dem 13. Eisenhüttenstädter Crosslauf am Sonnabend auf der Insel

In acht Klassen ist der Sieger noch offen

Hagen Bernard / 15.11.2017, 05:51 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Mit dem 13. Crosslauf von Eisenhüttenstadt geht am Sonnabend die zehn Wettbewerbe umfassende Serie um den Oder-Spree-Cup zu Ende. Für die Veranstaltung auf einem anspruchsvollen Parcours ist mit etwa 100 Athleten zu rechnen.

Der Eisenhüttenstädter Cross, der am Sonnabend um 10.15 Uhr vor der Inselhalle gestartet wird, ist nicht jedermanns Sache: ein mehrmals zu durchlaufender 1,5Kilometer-Rundkurs mit zwei steilen Anstiegen und je nach Witterung ein schwer einzuschätzender Untergrund von butterweich bis knochenhart. Wer die ultraschnellen Rennstrecken auf einem tischebenen asphaltierten Kurs bevorzugt, der wird in Eisenhüttenstadt seine Probleme haben. So ist auch nicht mit einer Rekordbeteiligung für Oder-Spree-Cup-Läufe zu rechnen.

Dennoch werden nicht nur Cross-Spezialisten die ausgeschriebenen Wettbewerbe über 10,5, sechs und drei Kilometer in Angriff nehmen. Schließlich ist der 13. Eisenhüttenstädter Cross der Ausklang der zehn Wettbewerbe umfassenden OderSpree-Cup-Serie, die übrigens ebenfalls auf der Insel Anfang März mit dem 38. Lauf der Metallurgen eröffnet worden war, jeweils mit dem 1. Radsport- und Laufverein Eisenhüttenstadt (1. RULV) als Veranstalter. Organisationsleiter ist erneut Dieter Sasse, der vor 13 Jahren diesen Crosswettbewerb ins Boot geholt hatte, als die Groß Lindower mit ihrem jahrelang im Rahmen der Serie ausgetragenen Lindenblütenlauf abgesprungen waren.

Mittlerweile hat sich der Eisenhüttenstädter Cross etabliert, im Gegensatz zum etwas aufwändiger zu organisierenden Metallurgenlauf steht er beim mehr Radsport-orientierten 1. RuLV für 2018 nicht zur Disposition. Über den Metallurgenlauf soll demnächst in einer Vorstandssitzung entschieden werden. Es ist aber damit zu rechnen, dass Sasse genügend Argumente zur Weiterführung dieses Traditionslaufes vortragen kann.

Bei ihm werden am Sonnabend zwei Herzen in einer Brust schlagen. Zum Einen ist er als einziger Laufspezialist im Verein zuständig für eine reibungslose Veranstaltung, zum Anderen hegt er selbst noch sportliche Ambitionen. In seiner Altersklasse M70 geht es in der Gesamtwertung auf den ersten drei Rängen ganz eng zu. Derzeit führt der Hennickendorfer Norbert Luckow, doch sowohl Falk Hartmann (Schlaubetalmarathonverein) als auch Sasse, mehrfacher Rennsteiglaufsieger in der Altersklasse, als Dritter können selbst noch die Hand an den Pokal für die jeweiligen Sieger in den insgesamt 26 ausgeschriebenen Altersklassen legen. Allerdings steht bereits jetzt fest, dass es in der W75 und W30 keine Oder-Spree-Cup-Sieger geben wird, da die Starter nicht auf die für die Berücksichtigung notwendigen vier Resultate kommen.

Dafür geht es in acht Altersklassen hoch her und dürften auch ausgemachte Straßen-Spezialisten in Eisenhüttenstadt antreten, da erst in 16 Altersklassen die Sieger feststehen und ohnehin bei den jeweiligen Platzierungen noch vieles offen ist. Die Zweit- und Drittplatzierten des Oder-Spree-Cups erhalten Medaillen, die wie die Pokale erneut vom Frankfurter Sportartikelhändler Jürgen Holzäpfel gesponsert werden. Die besten Sechs - vorausgesetzt vier Läufe sind absolviert - werden außerdem bei einer feierlichen Veranstaltung mit Urkunden geehrt.

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