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Erkners Landesliga-Fußballer verlieren daheim 0:4 gegen Frankonia Wernsdorf / Drei Tore von Roland Richter

Stürmer macht den Unterschied

Hoch hinaus und erfolgreich: Der Wernsdorfer Roland Richter überspringt die Erkneraner Abwehr vorn mit Sebastian Busse und köpft zum zwischenzeitlichen 2:0 für Frankonia ein. Der Angreifer traf insgesamt dreimal in der Flutlichtpartie.
Hoch hinaus und erfolgreich: Der Wernsdorfer Roland Richter überspringt die Erkneraner Abwehr vorn mit Sebastian Busse und köpft zum zwischenzeitlichen 2:0 für Frankonia ein. Der Angreifer traf insgesamt dreimal in der Flutlichtpartie. © Foto: Andreas Hoffmann
Roland Hanke / 13.11.2017, 05:48 Uhr
Erkner (MOZ) Die Fußballer des FV Erkner haben ihr vorgezogenes Heimspiel in der Landliga Süd verloren. Sie unterlagen Frankonia Wernsdorf mit 0:4 (0:2) und rutschten hinter den Kontrahenten auf Platz5 zurück.

Zugleich endeten für die Gastgeber in dem Flutlichtspiel am Freitagabend im Erich-Ring-Stadion auch zwei Serien: Der FV Erkner verlor in der Landesliga Süd erstmals nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge und nach fünf nicht verlorenen Heimpartien. Dagegen setzte der Aufsteiger aus Wernsdorf seine Serie fort, blieb zum sechsten Mal hintereinander ungeschlagen, erzielte dabei fünf Siege.

"Die Wernsdorfer waren überlegen, haben bissiger und zielstrebiger gespielt", sagt FVE-Trainer Heiko Schickgram nach der vom 15. Spieltag (16.Dezember) vorgezogenen Partie. "Wir konnten unsere gute Leistung aus den vergangenen Partien nicht abrufen und haben nach unserem schlechtesten Saisonspiel verdient verloren."

Und Ronny Huppert, der Frankonia Wernsdorf in der Winterpause der vorigen Saison in der Landesklasse Ost als Trainer übernahm und am Ende zum Aufstieg führte, erklärt: "Wir freuen uns, dass wir unseren guten Lauf fortsetzen und nun 16 von 18 möglichen Punkten aus den vergangenen sechs Spielen verbuchen konnten. Das ist eine Hausnummer, ebenso wie der Derby-Sieg in Erkner."

Bei Letzterem sorgte Stürmer Roland Richter mit drei Toren für Furore. Zwei Kopfball-Treffer (20., 41.) und ein direkt verwandelter Freistoß (51.) des 32-Jährigen, der früher bei Germania Schöneiche und FSV Union Fürstenwalde in der Oberliga spielte, brachten die Wernsdorfer auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand für die Frankonia (73.) auf dem nach Regen aufgeweichten Rasenplatz setzte der drei Minuten zuvor eingewechselte Max Milz mit seinem ersten Ballkontakt.

Roland Richter, der jetzt mit 14Treffern die Torjägerliste der Landesliga Süd anführt, hat nach Ansicht von FVE-Coach Schickgram den Unterschied gemacht: "Das ist ein Stürmer mit einer ganz anderen Qualität." Erkners bester Torschütze Robert Szczegula, der bisher achtmal traf, wurde nach Knieproblemen erst nach einer Stunde eingewechselt und kam diesmal nicht zum Torerfolg.

"Überhaupt haben uns in den zurückliegenden Wochen immer wieder viele Spieler gefehlt, wie auch diesmal wieder. Trotzdem waren wir erfolgreich", sagt Heiko Schickgram. "Klar, dass jede Serie mal zu Ende geht. Wir wollen jetzt auf jeden Fall den positiven Trend wieder aufnehmen. Vielleicht können wir ja eine neue Serie starten. Wenn alle Spieler da sind und alles gut läuft, können wir mit unseren jungen Spielern in der Mannschaft einen Platz im oberen Mittelfeld erreichen."

Bereits am Sonnabend, um 15Uhr, bestreiten die Erkneraner ihr nächstes Heimspiel. Und da erwarten sie mit dem BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow den Spitzenreiter. Die Wernsdorfer müssen zwei Stunden früher bei Phönix Wildau ran und wollen gegen den Tabellen-zwölften ihre Serie ausbauen. Von einem Durchmarsch in die Brandenburgliga will Ronny Huppert, der zuvor Trainer und Spieler bei Germania Schöneiche in der Oberliga war, aber nichts wissen. "Spitzenplätze sind mit unserem Kader nicht möglich, wir wollen uns als Aufsteiger in der Landesliga etablieren", sagt der 43-Jährige. Ihm mache die Arbeit in Wernsdorf großen Spaß. Der Verein kümmere sich sehr gut um den Fußball.

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