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Grünheider Oberliga-Handballer gewinnen 30:18 beim VfL Tegel / Nach dem dritten Sieg in Folge rauf auf Tabellenplatz 6

GSV meistert Auswärtshürde souverän

Robert Kabderidis / 15.11.2017, 05:48 Uhr
Berlin (MOZ) Das souveräne 30:18 (17:10) beim Tabellenvorletzten VfL Tegel war der dritte Sieg in Folge für die Handballer des Grünheider SV, mit dem ihnen der Sprung auf Platz 6 der Oberliga Ostsee-Spree gelang.

Dabei bleibt die personelle Situation prekär, hatte sich die Zahl der Langzeitverletzten mit dem Kreuzbandriss von Linksaußen Phillipp Hudewenz in der Partie gegen Schlusslicht SV Brandenburg-West doch auf sechs erhöht. Immerhin konnte Trainer Uwe Schwiderski für den Rückraum Franz Breu reaktivieren, der aus beruflichen Gründen seit Beginn der Saison eigentlich nicht mehr zu Verfügung steht.

Beim Auswärtsspiel in Berlin nahmen die Grünheider die Favoritenrolle vom Anpfiff weg an. Lasse Scharge erzielte per Doppelschlag die schnelle Führung, und diese gaben die Gäste nicht mehr aus der Hand. Im Angriff agierten sie sehr geduldig und äußerst treffsicher, VfL-Torhüter Bastian Thumm bekam kaum ein Ball zu fassen. Und in der Verteidigung war der GSV gewohnt souverän, zudem hatte man mit Tom Lessig einen starken Rückhalt im Tor.

Nach einer Viertelstunde erzielte Mateusz Krzyzanowski das 8:2, bis auf 14:5 wuchs der Vorsprung (23.). Schwiderski zeigte sich in der Pause zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, forderte aber weiterhin hohe Konzentration, um den Gegner nicht wieder unnötig stark zu machen. Und mit Beginn des zweiten Durchgangs zeigten die Spieler um Kapitän Toni Büttner auch sofort, dass sie dem Trainer gut zugehört hatte.Beim 21:11 durch Mathias Henow war die Führung erstmals zweistellig (34.), der GSV kontrollierte weiter die Partie, die kampfstarken Hauptstädter waren an diesem Tag chancenlos. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 30:18-Erfolg auf der Anzeigetafel - der vierte Saisonsieg für die Grünheider.

Am kommenden Wochenende ruht der Ball in der Liga, dafür tritt die Mannschaft im Landespokal an. Zunächst trifft der favorisierte Oberligist auf die erfahrene Mannschaft der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf, Tabellendritter der Brandenburg-Liga, und im Falle eines Sieges auf den Gewinner der Partie HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst gegen den Oranienburger HC.

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