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Nicht nur die Frankfurter Chöre sind zum Bunten Hering eingeladen / Die MOZ stellt die Teilnehmer vor

Eine ganze Stadt singt

René Matschkowiak / 21.06.2017, 07:30 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Frankfurt In nicht einmal vier Wochen erwartet Frankfurt wieder tausende Gäste und auch die Oderstädter selbst werden in Feierlaune sein. Zum 14. Mal findet das Hansestadtfest Bunter Hering statt. Wer nicht nur vor den zahlreichen Bühnen den Interpreten lauschen will, ist eingeladen, selbst mitzusingen.

"Und die Chöre singen für Dich" textet der deutsche Popstar Mark Forster in einem seiner Hits und genau das erwartet die Frankfurter zum diesjährigen Hansestadtfest Bunter Hering: Ein buntes, mehrtägiges Chorkonzert. Im letzten Jahr hat der bunte Hering getanzt, in diesem Jahr singt er. So lautet jedenfalls das Motto für 2017.

Den ungewöhnlichen Auftakt gibt es am 13. Juli um 22 Uhr. Dann werden die Lieder der Singakademie aus den Gondeln eines Riesenrads erklingen. Vielleicht wird das sogar das erste Chorkonzert aus einem Riesenrad weltweit. Damit sich alle gemeinsam einsingen können, wird die Karl-Marx-Straße vor den Lenné-Passagen schon am 1. Juli zur Bühne für alle Gesangs-Fans. Exakt von 12.08 bis 12.20 Uhr wird ein Teil der Straße gesperrt und die Chorsänger und singbegeisterten Frankfurter werden mit Sicherheit den restlichen Verkehrslärm übertönen.

Unter der Leitung vom Chordirektor der Singakademie Rudolf Tiersch werden gemeinsam drei Lieder geprobt, die zur Eröffnung des Bunten Herings am 14. Juli um 18 Uhr auf der Stadtbrücke und zum Abschluss am 16. Juli um 16.30 Uhr auf der Stadtwerkebühne präsentiert werden. Mitmachen kann an diesen Tagen ein jeder, der den Text kann. "In einen Harung", "Das Wandern ist des Müllers Lust" und "Wenn alle Brünnlein fließen" sind die ausgewählten Musikstücke. Den Text kann man sich auf der Internetseite des Bunten Herings ansehen.

Das brauchen die Mitglieder des Chores "bella musica" sicher nicht. Sie sind einer von bisher fünf gemeldeten Chören, die beim Bunten Hering ihr Können zeigen. Der Chor der Volkssolidarität präsentiert sich jedenfalls schon beim Gruppenfoto textsicher. Selbst als der Auslöser klickt, wird einfach weitergesungen. Spaß an der Musik kann man den Damen nicht absprechen. Voller Freude intonieren sie ihre Lieder unter Leitung von Barbara Karras. Den Chor hat sie als musikalische Leiterin im April 2011 übernommen und konnte ihn auf gewohnt hohem Niveau halten. Kein Wunder, denn als ehemalige Musiklehrerin ist sie vom Fach. Dennoch geht es nicht nur um das Singen, sondern auch um das fröhliche Miteinander. Einmal die Woche, nämlich mittwochs um 14 Uhr, wird in den Räumen der Volkssolidarität geprobt.

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