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Regionalligist FSV Union Fürstenwalde setzt sich bei Oberligist SV Altlüdersdorf mit 5:1 (5:0) durch

Souverän in die nächste Runde

Martin Ramos / 09.10.2017, 06:53 Uhr
Altlüdersdorf (MOZ) Die Regionalliga-Fußballer des FSV Union Fürstenwalde sind souverän ins Landespokal-Viertelfinale eingezogen. Sie setzten sich am Sonnabend bei Oberligist SV Altlüdersdorf mit 5:1 (5:0) durch.

Durch eine ansehnliche erste Halbzeit hat der FSV Union Fürstenwalde das Weiterkommen perfekt gemacht. Oberligist SV Altlüdersdorf konnte nur teilweise in der zweiten Halbzeit mithalten. Die Gäste machte von Beginn an Druck auf den Kasten der Lila-Weißen. Die ließen die Spreestädter auch jederzeit gewähren. Kevin Dabo erzielte bereits nach sechs Minuten per Kopf den ersten Treffer. Doch der Jubel währte nur kurz, denn zuvor ereignete sich ein Foulspiel von Dabo.

Will Siakam (7.), Rico Gladrow (8.), Bujar Sejdija (13.) und Ingo Wunderlich (13.) näherten sich mit den nächsten Chancen auf das Tor. Doch die Abschlüsse gingen jeweils vorbei oder drüber. Dann aber war es Felix Behling, der von Lukas Stagge auf links außen freigespielt wurde, zwei Haken machte und vollendete (15.).

Durch einen Standard musste auch Union-Keeper Daniel Bittner das erste Mal aufmerksam sein. Der Freistoß von Sven Marten lenkte er über die Latte (18.). Und nur kurze Zeit später markierten die Gäste das 2:0. Nach der Ecke kam Gladrow an den Ball, der auf den langen Pfosten flankte und Dabo erneut ungehindert per Kopf ins Tor traf (20.). Diesmal zählte der Treffer. Der agile Stagge durfte dann auch ran. Nachdem Behling mit einem Pass die Abwehr aushebelte, legte Siakam den Ball an Torwart Alexander Walter vorbei, doch statt selbst zu vollenden überließ er den mitgelaufenen Stagge den Ball, der sich beim Torjubel bei Siakam bedankte (27.).

Stagge bedankte sich fünf Minuten später mit der nächsten Vorlage für das Tor. Siakam startete hinter der Abwehr, bekam den Ball und erhöhte auf 4:0 (33.). Stagge setzte auch den letzten Torschütze in Szene. Nach einer SVA-Ecke bediente er Gladrow, der trocken in den Dreiangel abzog (38.).

Nach den fünf Gegentreffern in der ersten Hälfte sahen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit, wie sich die Altlüdersdorfer Mannschaft etwas rehabilitierte - auch aufgrund einiger Wechsel im späteren Verlauf und Ungenauigkeiten beim FSV Union. Chancen waren bei den Fürstenwaldern nun Mangelware. Stagge (57., 90.), Behling (62.) und Dabo (79.) zogen alle am Tor vorbei. Nach dem Dreifachwechsel in der 60. Minute gab der ausgewechselte Filip Krstic noch vor: "Keinen Gegentreffer mehr kassieren". Eine Unachtsamkeit aber bescherte genau das. Marcel Hegert zog aus kurzer Distanz ab und traf in die kurze Ecke zum 1:5 (63.). Doch weitere Offensivbemühungen der Heimelf verpufften, am Ende blieb es beim deutlichen Union-Sieg.

"Nach dem letzten guten Spiel gegen Rathenow wollten wir gegen Fürstenwalde eine Sensation schaffen. Doch nach 30 Minuten war das vergessen", erklärt Altlüdersdorfs Trainer Dariusz Bucinski. "Da müssen wir wenigstens noch ein Jahr warten. Wir haben in der ersten Halbzeit und bei den Gegentreffern zu viele Fehler gemacht."

Der Fürstenwalder Coach Matthias Maucksch beglückwünschte seine Mannschaft: "So wie sie erste Halbzeit aufgetreten ist, habe ich mir das vorgestellt. Wir wussten um die Gefahr, die bestehen könnte, wenn man den Gegner unterschätzt und nicht fokussiert ist." Im ersten Abschnitt habe sein Team ordentlichen Fußball gespielt, der Unterschied zwischen Regional- und Oberliga sei zu sehen gewesen. "In der zweiten Halbzeit, was auch verständlich ist, haben die Jungs einen Gang runter geschaltet. Trotzdem Hut ab vor der Leistung. Die nächste Aufgabe wartet in Neustrelitz, dort wollen wir auch wieder Punkte mitnehmen."

FSV Union Fürstenwalde: Bittner - Dabo, Halili, Krstic (60. Thiel), Wunderlich - Sejdija, Zurawsky - Siakam (60. Atici), Gladrow (60. Celik), Behling - Stagge

SV Altlüdersdorf: Walter - Sidorowicz, Aktas, Stoeter, Gras - Grabczewski (41. Zielinski), Lukaszewicz (46. Sariboga), Hegert, Marten (77. Yesilöz), Sentürk - Darwiche

Schiedsrichter: Henry Müller (Cottbus) - Zuschauer: 122

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