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Bärbel Kraemer 20.04.2017 14:27 Uhr
Red. Bad Belzig, redaktion-bel@brawo.de

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Gute Gründe, das Glas zu erheben

Schwanebeck (MOZ) Mehr als 125 Menschen einte am Ostermontag ein Ziel: Der Schwanebecker Gesundbrunnen.

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Ein Erinnerungsstein weist seit Ostermontag auf die Entdeckung der Quelle des Schwanebecker Gesundbrunnens hin.Fotos: B. Kraemer

© MZV

Im Jahr 1692 wurde dort eine Quelle entdeckt, aus der heilsames Wasser sprudelte - die wiederum verschaffte dem Dorf vorübergehend gehörigen Bekanntheitsgrad!

Die sich nunmehr zum 325.Mal jährende Entdeckung der Quelle wurde von Schwanebecker Einwohnern zum Anlass genommen, einen Erinnerungsstein zu enthüllen und den Baum des Jahres 2017 zu pflanzen. Mehr als 100 Menschen aus dem Nachbardorf Fredersdorf hingegen nahmen das Jubiläum zum Anlass, diesem Flecken Erde im Rahmen der alljährlich stattfindenden Osterwanderung einen Besuch abzustatten.

Nach Ankunft der Wanderer aus dem Nachbardorf wurden die 25 in der Dorfmitte wartenden Schwanebecker quasi in die Mitte genommen. Mit dem Wandergruß "Frisch auf" auf den Lippen ging es dem gemeinsamen Ziel entgegen.

Werner Lehmann, der zu Jahresbeginn die Idee des Erinnerungssteines aussprach, durfte nachfolgend mit Unterstützung von Werner Moritz, der mit 88 Jahren als ältester Schwanebecker mit von der Partie war, den eiszeitlichen Riesen mit Inschrift enthüllen.

Danach wurde zu Spaten und Gießkanne gegriffen. Fredersdorfs Ortsvorsteher Bodo Sternberg pflanzte mit Unterstützung von Fredersdorfer und Schwanebecker Kindern den Baum des Jahres 2017. Und so gab es für alle gleich drei gute Gründe, im Anschluss das Glas zu erheben.

Während die Wanderer aus dem Nachbardorf danach ihren Weg entlang der Rothebacher Teiche auf Richtung Fredersdorf fortsetzten, nutzten die Schwanebecker die Zeit am Gesundbrunnen Quell für einen gemütlichen Kaffeeklatsch. Dabei stand das Wunderwasser - welchem nachgesagt wird, dass es Blinde wieder sehend, Lahme wieder gehend und Krüppel wieder gerade und gesund machen würde - immer wieder im Mittelpunkt der Gespräche.

"Ich bin heute zum allerersten Mal hier", sagt Katja Dietrich, die mit ihrer vierjährigen Tochter Lena und Oma Helga Dehne gekommen ist. Letztere gehört zu denen, die das Areal noch aus vergangenen Tagen kennen. "Vom Hochmoor so wie es früher war, ist heute natürlich kaum noch etwas zu sehen", erklärt Werner Lehmann die teilweise mit Erlen bewachsene Fläche in unmittelbarer Nähe des Gesundbrunnen Quells.

Als sich am späten Nachmittag die Wege der 25 Schwanebecker wieder trennen, herrscht Einigkeit darüber, dass der in Vergessenheit geratene Flecken Erde es durchaus wert ist, ihn mit einem Erinnerungsstein zu ehren. "Wer nicht dabei war, der hat etwas verpasst", bemerkt Kristin Grünthal. Sieglinde Paul nickt ihr beipflichtend zu und bemerkt: "Nur schade, dass so wenige Schwanebecker dabei waren".

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