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Debakel in der Baurhalle

Die MBSV-Torhüter waren am Sonntag besonders arg gebeutelt, hier kassierte William Ringewald einen Siebenmeter.
Die MBSV-Torhüter waren am Sonntag besonders arg gebeutelt, hier kassierte William Ringewald einen Siebenmeter. © Foto: MZV
Martin Terstegge / 14.11.2017, 14:56 Uhr
Bad Belzig (MOZ) Die Handballer des MBSV Belzig erlebten einen rabenschwarzen Tag, beim Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Wusterwitz. Die Bad Belziger gingen sang- und klanglos mit 17:39 unter.

Mit dem Beginn zeigte sich Trainer Denis Wandersee noch recht zufrieden, der Wusterwitzer Michael Habermann wurde gut aus dem Spiel genommen, konnte seine Torgefahr fast nur beim Siebenmeter unter Beweis stellen. Bis zum 4:7 in der 14. Minute sah es nach einer ausgeglichenen Partie aus, doch nach einer Auszeit ging die Ordnung im Spiel der Gastgeber verloren.

Das fing in der Deckung an, wo in der Mitte die ansonsten nur schwer auszuspielenen Robert Schlünz und Christopher Dümchen keinen Zugriff bekamen. Da seine Vorderleute häufig zu spät eingriffen, wurde es auch für Schlussmann Michael Schröter ein undankbarer Arbeitstag. Egal ob die Wusterwitzer, über den Außen- sowie den Rückraum kamen oder zum Tempogegenstoß ansetzten, der Ball zappelte in seinem Kasten. Seinem Teamkollegen William Ringewald erging es dann ab der 40. Minute nicht besser.

Auch in der Offensive gab es keine Lichtblicke, bis auf eine Ausnahme, für den Trainer Wandersee. Matthias Paul war der einzige MBSV-Akteur der herausragte, er machte allein vor der Pause fünf Tore auf der rechten Angriffsseite. Es war die Hälfte aller MBSV-Tore im ersten Abschnitt, die mit 10:17 endete.

Nach dem Seitenwechsel gab es keine Besserung, im Gegenteil, je länger die Begegnung andauerte, desto peinlicher wurde der Auftritt der Bad Belziger. An die 20 klaren Möglichkeiten brachten die Hausherren nicht im Gästekasten unter. "Natürlich kann man gegen die Wusterwitzer verlieren, auch höher, doch man muss wenigstens Gegenwehr zeigen. Die haben wir komplett missen lassen", analysierte ein enttäuschter Wandersee. Mit dem 17:39 waren die MBSV-Handballer sogar noch gut bedient.

Nun haben sie bis zum 6. Januar Pause in der Verbandsliga Nord. Trainer Wandersee ist über die lange Unterbrechung nicht einmal böse, einige angeschlagene Spieler können nun ihre Verletzungen auskurieren. Georg Wendland musste zum Beispiel in den jüngeren Spielen immer wieder Pausen einlegen, da er unter Kniebeschwerden litt.

Der Coach möchte in der siebenwöchigen Pause intensiv an den Fehlern trainieren, ein kleines Trainingscamp beziehen und an einem Turnier in Wittenberg teilnehmen. Dann soll mit frischen Kräften das Ziel Klassenerhalt angegangen werden.

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