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Marcus Erben 19.03.2017 22:09 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Torloses Remis - vieles vom Winde verweht

Premnitz (MOZ) Mit einem Punkt im Gepäck sind die Schwedter Fußballer von ihrer Landesliga-Auswärtspartie bei Chemie Premnitz zurückgekehrt. Insgesamt gesehen war dies wohl eine gerechte Punkteteilung, da es keiner Mannschaft gelang, den entscheidenden "Big Point" zu setzen.

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Mit bester Gäste-Chance: Lukasz Kargol verfehlte aus 30 Metern knapp das Tor.

© Carola Voigt

Die Oderstädter begannen die Partie Vierter gegen Fünfter mit dem böigen, fast orkanartigen Wind im Rücken. Schon die Anfangsminuten zeigten: Hier und heute ist kein spielerischer Leckerbissen zu erwarten! Kampfkraft und Durchsetzungsvermögen waren gefragt.

Und just dieses fehlte bei der ersten Schwedter Möglichkeit, als TSV-Keeper Felix Baitz eine Ulrich-Ecke fallen ließ, der nachsetzende Marcin Lapinski jedoch zu zögerlich agierte (8.). Trotz der großen Windunterstützung gelang es den Oderstädtern nicht, die Gastgeber entscheidend unter Druck zu setzen. Fehlende Zuordnung im Mittelfeld sowie viele leichtfertige Ballverluste im Vorwärtsgang ließen das Angriffsspiel der Gäste mächtig stottern.

Immer wieder durch die Mitte drängend und die Außen stark vernachlässigend, fand man keine Lücke im Premnitzer Abwehrverbund. Und da man sich zudem noch den ein oder anderen Aussetzer im defensiven Bereich "gönnte", nicht gut genug in die Zweikämpfe fand, kam auch Chemie zu seinen Möglichkeiten. Tomasz Lapinski fuhr dem einlaufenden Sebastian Krumbholz gerade noch in die Parade, um den Einschlag zu verhindern (20.), beim Treffer von Mario Manu Delvalle entschied der Referee wohl zu Recht auf vorherige Torwartbehinderung (24.). Dann vertändelte Stephan Liermann leichtfertig gegen Krumbholz den Ball, dessen Eingabe kanonierte Björn Stuhlmacher in die zweite Etage (26.).

Auf der anderen Seite zeigte Lukasz Kargol, wie es gehen könnte, doch sein Pfund aus gut 30 Metern strich um Haaresbreite über den TSV-Kasten (28.). Bartosz Klonowski, der nach dem Absitzen seiner roten Karte wieder das FC-Tor hütete, klärte herauslaufend gegen Krumbholz (32.), auf der anderen Seite verspielte Philipp Ulrich kläglich einen 3:1-Überzahlangriff (36.). Und als Manuel Fuchs, dem diesmal wenig gelang, im Strafraum zu Fall kam, ließ der gute Referee Schulte Gnade vor Recht ergehen und pfiff zum Pausentee.

Die Frage zur zweiten Hälfte lautete: "Was macht der Gastgeber mit dem Verbündeten Wind?" Wenig bis gar nichts, lautete schließlich das Fazit. Zum einen verteidigten die Gäste nun weitaus konzentrierter als noch im ersten Durchgang, zum anderen bissen sich die Premnitzer in vielen Nicklichen, verbissenen, oft überhart geführten Zweikämpfen die Zähne aus. Nur bei Martin Ottos 25-Meter-Freistoß musste sich Klonowski per Fuß in die kurze Ecke strecken, um ein Tor zu verhindern (54.). Und als der FC-Schlussmann klasse gegen den von Krumbholz freigespielten Max Reinefeldt klärte (63.), war das Gröbste überstanden.

Offensiv - nun gegen böigen Wind und einsetzenden Regen spielend - gelang den Schwedtern auch nichts Zählbares mehr. Marcin Lapinskis Kopfball nach feiner Kargol-Flanke fiel auf das Tornetz (70.), Matthias Liermanns Versuch verfehlte ebenso das Ziel (79.). "Ja keinen Fehler mehr machen" hieß wohl die Devise der letzten Minuten auf beiden Seiten. So blieb es letztlich beim logischen torlosen Remis, mit dem wohl beide leben können. Der FCS ist jetzt Sechster.

FC Schwedt: Klonowski, Tomasz Lapinski, Kargol, Hubich, Matthias Liermann, Fuchs (77. Büchner), Pohlmann, Ulrich, Stephan Liermann, Michal Adamczak, Marcin Lapinski

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