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Daniela Windolff 18.05.2017 06:55 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

landkreise/uckermark/schwedt-angermuende/artikel90/dg/0/

Angermünde setzt auf Familien

Angermünde (MOZ) Wie kinder- und familienfreundlich ist Angermünde? Darum ging es in der Zukunftswerkstatt Familie im Rathaus, eine offene Gesprächsrunde mit Bürgern, Vereinen, Initiativen im Rahmen der Bürgermeistergespräche Angermünder Visionen 2030.

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Zukunft gestalten: Beim öffentlichen Zukunftsworkshop Familie 2030 im Angermünder Rathaus bestückten die Teilnehmer eine Landkarte von Angermünde mit Ideen-Fähnchen, wie die Stadt und ihre Ortsteile kinder- und familienfreundlicher werden kann.

© MOZ/Daniela Windolff

Nach den Senioren und der Wirtschaft standen nun die Familien im Mittelpunkt der Gesprächsreihe zur Zukunft Angermündes, die Bürgermeister Frederik Bewer angeschoben hatte und zu den verschiedenen Themen, die die Angermünder interessieren, fortsetzen möchte.

Familienfreundlichkeit war ein Schwerpunkt, der sich schon in der ersten Diskussionsrunde aus der Fülle der Anregungen hervorhob und Bedarf weckte, sich intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die nunmehr dritte Veranstaltung passte gut zur gegenwärtigen 1. Uckermärkischen Familienwoche. Initiatoren der Angermünder Gesprächsrunde, die als offene Ideenwerkstatt gestaltet wurde, waren die IG Frauen und Familie Prenzlau, die beispielsweise Träger des Familienzentrums Pusteblume im Netzwerk Frühe Hilfen ist und in Angermünde erstmals eine Kinderakademie veranstaltete, der Ortsverband Uckermark des Deutschen Kinderschutzbundes, der unter anderem Veranstaltungen und Workshops zum Thema Kinderschutz sowie Theaterprojekte und Ferienfreizeiten organisiert, die Kreativwerkstatt des Vereins Sozialkonzept, die mobile Bastel-Angebote in Schulen und Kitas macht, sowie die Projektgruppe des Tanzprojektes One Billion Rising, das inzwischen auch in Schulen etabliert ist. Neben Akteuren dieser Initiativen nahmen auch Bürgermeister Fredrik Bewer, Vertreter aus Sportvereinen, Schulförderverein, Kita und interessierte Einwohner teil, denen Kinder- und Familienfreundlichkeit am Herzen liegt.

Es ging zunächst vor allem darum, wertungsfrei Ideen und Wünsche zu sammeln, was eine kinder- und familienfreundliche Stadt ausmachen könnte, was fehlt, was verbessert werden soll. An verschiedenen Tischen zu Themenschwerpunkten wie Freizeit, Gesundheit, Bewegung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie konnten die Teilnehmer selbst aktiv werden und eine Ideenlandkarte gestalten, wo sie sich welche Angebote wünschen, oder spontan Stichworte zu Bedarf und Visionen auf die mit Papier bespannten Tische schreiben. Schnell wurde während des sehr offenen und ungezwungenen Austausches klar, dass es bereits eine Reihe von Angeboten und Initiativen in Angermünde und den Ortsteilen gibt, vieles jedoch wenig bekannt ist, weil Informationen nur verstreut tröpfeln und die Akteure unzureichend vernetzt sind. Daraus entstanden Ideen wie ein Runder Tisch Familie, ein ständig aktualisiertes, übersichtliches, digitales Informationsportal für Familien mit Veranstaltungs-, Freizeit-, Beratungs- und Hilfsangeboten, ein Kinder- und Jugendbeauftragter sowie die Gründung eines Kinder- und Jugendparlamentes, um Kinder an politische Mitgestaltung heranzuführen. Dafür hatte der Kinderschutzbund bereits ein Konzept für den Lokalen Aktionsplan beim Landkreis eingereicht, wurde jedoch abgelehnt. Auch Kitas und Schulen müsse man zusammenbringen und beispielsweise eine Kitaolympiade nach dem Vorbild von Prenzlau und Schwedt für Angermünde auf die Beine stellen, möglicherweise mit der Beruflichen Schule als Kooperationspartner.

Ganz oben steht der Wunsch nach einem Haus der Familie als zentrale Anlaufstelle mit Beratungs- und Serviceangeboten, Freizeit- und Begegungsmöglichkeiten. Auch der Bedarf nach mehr Spiel- und Bolzplätzen, Skaterbahn oder Fitnesspfaden wurde geäußert. Angesprochen wurde außerdem, wie man Angermünde in der Außenwerbung besser als junge Stadt entwickeln und präsentieren könnte, zum Beispiel auch durch ein Tourismuskonzept speziell für Kinder.

Die Zukunftswerkstatt Familie 2030 als Auftaktveranstaltung machte viele Handlungsfelder auf, die nun auch mit dem Kultur- und Bildungsausschuss diskutiert werden sollen.

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