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Olympia auf englische Art

Jordon Peukert, Gina Schmidt und Sebastian Fritzsch von der Erich-Kästner-Grundschule nehmen als Trio an der Englisch-Olympiade teil.
Jordon Peukert, Gina Schmidt und Sebastian Fritzsch von der Erich-Kästner-Grundschule nehmen als Trio an der Englisch-Olympiade teil. © Foto: MOZ/Jan-Henrik Hnida
Jan-Henrik Hnida / 19.05.2017, 07:50 Uhr
Schwedt (MOZ) And the winner is: Astrid Lindgren Grundschule! Die Englisch-Olympiade der vier Schwedter Grundschulen gewannen drei Schüler der Klasse 6c. In der Aula der Dreiklang-Schule hieß es am Donnerstagvormittag: Zuhören, Lesen, Schreiben. Auf English.

"Please, start now!" Englischlehrerin Manuela Cettl gibt das Startkommando für die letzte Aufgabe: Word Snake (Wortschlange). Sofort stecken die neun Olympia-Teams die Köpfe zusammen. Abgebildet ist eine Schlange, in der ein Durcheinander an Wörtern herrscht. Aufgabe: "Finde die zehn Infinitivformen in der Wortschlange und ergänze die fehlenden Formen." Noch ein letztes Mal konzentrieren. Dann ist Pause. Und Kür der Champions.

Dieses Jahr richtet die Astrid Lindgren Grundschule die Spracholympiade der sechsten Klassen aus. "Erstmals am Vormittag, in der Schulzeit", sagt Jacqueline Piwodda. Die Englischlehrerin von Astrid-Lindgren organisiert den Wettkampf. 27 Sechstklässler der Schulen Waldrand, Erich Kästner, Bertold Brecht plus ihre Klassen seien schon rekordverdächtig. In den vorherigen Jahren, nachmittags, kamen deutlich weniger Sprachkünstler zusammen.

Mit "Good Morning" begrüßte Astrid-Lindgren-Schulleiterin Catrin Deleroi die Grundschüler in der Aula der Dreiklang-Schule. Girlanden mit Flaggen hängen an der Decke. Ebenso ziert jeden Tisch ein Fähnchen mit dem blau-roten Union Jack. Zum heiteren Aufwärmen spielen die Sechstklässler eine Szene aus Robin Hood vor. Auf Englisch sorgt der Rächer der Gesetzlosen für Gerechtigkeit. Spaßig geht's beim Sketch der Viertklässler zu. Augenzwinkernde Aussage einer Lehrkraft: "Schüler, benimm dich im Unterricht. Zu Hause kannst du die Beine auf den Tisch legen."

Nach einem "Good Luck!" (Viel Glück!) der Schulleiterin gehen die Olympioniken an die Startlinie. An der Seite sitzen die Punktrichter bereit - in Form von Englischlehrern. Bereit zum sofortigen Korrigieren der sieben Wettkampf-Aufgaben. Für Sprechen, Lesen, Hören oder Falsches korrigieren werden Punkte vergeben.

Zwischen drei und fünf Minuten pro Aufgabe ist Zeit. Und: Stop! "Anstrengend" sei es, sagt Gina Schmidt. Einige Sachen hätten sie noch nicht im Unterricht durchgenommen. Wie die Umrechnungszahlen in Dollar oder Kilometer. Gerade brütet sie und ihre beiden Mitstreiter über der letzten Aufgabe, der Wörter-Schlange. "Die Wörter zu finden, ist lustig", sagt die Elfjährige. Gegen elf Uhr heißt es für die neun Teams: Have a break. Pause. Und Auswertung der Sprach-Disziplinen.

Die Höchstpunktzahl liegt bei gut 100 Punkten. Team 5 macht das Rennen. Mit 96 Punkten erreicht die 6c von Astrid Lindgren den ersten Platz. Thao Vy Seidel, Yasin El-Tibany und Antoni Staniec heißen die Champions. Platz zwei belegt die 6a von Erich Kästner, mit Gina Schmidt, Sebastian Fritzsch und Jordon Peukert. Platz drei belegte die 6b von Waldrand, mit Eni Loest und Stella Hohaus. Neben Urkunden gab es Bücher für die Champions. Great!

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