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Michael Dietrich 19.05.2017 21:18 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Rosneft sendet sehr gute Signale

Schwedt (MOZ) Die Ankündigung von Rosneft-Chef Igor Setschin, in Deutschland 600 Millionen Euro zu investieren, stößt in Schwedt auf ein positives Echo. PCK-Chef und Bürgermeister nannten die Nachricht des Hauptgesellschafters der PCK-Raffinerie eine "sehr gute Botschaft".

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Gefragter Mann: Rosneft-Chef Igor Setschin wird zur Eröffnung der Deutschland-Niederlassung in Berlin von Journalisten dicht umlagert. Auf der Pressekonferenz verkündet der Firmenchef, in den nächsten Jahren 600 Millionen Euro in Deutschland zu investiere

© MOZ/Oliver Voigt

Die Nachricht überraschte selbst eingeweihte Mitarbeiter der Leitungsebene der PCK. 300 Millionen Euro hat der russische Ölkonzern in den laufenden Investitionsplänen für den deutschen Markt vorgesehen. Bei der Einweihung der Rosneft-Niederlassung in Berlin verdoppelte Igor Setschin diesen Betrag überraschend und kündigte an, in den nächsten fünf Jahren sogar 600 Millionen Euro in den deutschen Raffinerie- und Tankstellenmarkt zu investieren. "Das ist wirklich eine sehr gute Botschaft", freute sich PCK-Geschäftsführer Wulf Spitzley. "Unsere russischen Gesellschafter senden damit ein wichtiges Signal. Sie wollen investieren, sind bereit, Geld auszugeben. Das zeigt, dass sie ihre Raffineriebeteiligungen in Deutschland als langfristiges Investment betrachten", sagte Wulf Spitzley.

Mehrmals betonte Igor Setschin in der Pressekonferenz vor 30 Journalisten, dass PCK eine der besten Raffinerien und von besonderer strategischer Bedeutung für Rosneft sei. Setschin erwähnte die Pipeline "Druschba", die in Schwedt ende, das große Mineralöllager und die gute Verarbeitungsqualität und Effektivität in Schwedt. Das muss Spitzley, der ebenfalls der Konferenz beiwohnte, wie Öl herunter gegangen sein. "PCK hat natürlich eine Reihe von Projekten für Modernisierungen und Leistungssteigerungen. Aber Projekte sind das eine. Die Gesellschafter müssen auch zuversichtlich und bereit sein, dafür Geld auszugeben. Deshalb haben wir die Ankündigung überaus positiv aufgenommen", erklärt der PCK-Chef.

Rosneft hält an PCK mehr als 50 Prozent, an seinen anderen beiden Raffinerien im Süden Deutschlands jeweils rund ein Viertel. PCK-Chef Spitzley rechnet sich deshalb schon aus, dass ein großer Teil der Investitionen Schwedt betrifft.

Bürgermeister Jürgen Polzehl war ganz angetan nach dem Besuch des Rosneft-Empfangs im mondänen Bärensaal im Alten Stadthaus Berlins. "Wenn Veränderungen wie Gesellschafterwechsel in wichtigen Unternehmen anstehen, ist man ja erst mal skeptisch. Die Präsentation von Rosneft hat jedoch einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Mehrfach hat Herr Setschin Schwedt erwähnt und die Bedeutung der PCK betont. Zusammen mit den angekündigten Investitionen ist das ein sehr gutes Signal für den Standort Schwedt", freute sich Polzehl.

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