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Pflegedienst stellt sein jüngstes Haus in der Berliner Allee 3 vor

Schautag in der Senioren-WG

Schautag im Haus der "matthespflege" in der Berliner Allee 3. Bewohnerin Sonja Behrend mit Bär Paulchen und Pflegerin Doreen Schwarz
Schautag im Haus der "matthespflege" in der Berliner Allee 3. Bewohnerin Sonja Behrend mit Bär Paulchen und Pflegerin Doreen Schwarz © Foto: MOZ/Dietmar Rietz
Dietmar Rietz / 16.10.2017, 06:30 Uhr
Schwedt (MOZ) Am Sonnabend hatte die "matthespflege" zum Schautag in die Berliner Allee 3 eingeladen. Ein farbenfrohes Haus - innen und außen. Investor Thomas Rother (R&R Immobilien) hatte deren dritten Schwedter Standort für Pflegewohngemeinschaften bauen lassen. Innen gibt es sechs Wohngemeinschaften mit je neun Einzelwohnungen. Im Haus ausdrücklich erwünscht ist, wer kann und will, soll seinen Alltag - vom Kochen über Einkaufen bis zum Reinigen - so weit wie möglich selbst gestalten. Fast wie zuhause. Bei Bedarf und auf Wunsch erhalten Bewohner jedoch jede nötige professionelle Hilfe. "Wir haben in Deutschland den zu Pflegenden lange alles abgenommen, aber das war nicht förderlich für ihr Wohlbefinden", befindet Sylvia Matthes. Neue Wohnformen wie in der Berliner Allee 3 ändern das. Familienangehörige sind gefragt, sich dabei auf vielfältige Weise einzubringen.

Der Schautag am Sonnabend sollte das Haus bekannter machen. Momentan gibt es noch freie Plätze in den Wohngemeinschaften. Alle Quartiere haben Fußbodenheizung und Bad, erklärt die Pflegedienst-Chefin. Das Objekt ist durchgehend barrierefrei, hat einen Fahrstuhl. Im Zentrum der Wohngemeinschaft befindet sich eine große Wohnküche, an die sich ein großer Balkon anschließt. Die Farbgebung im gesamten Haus erleichtert Bewohnern die Orientierung.

Vor 25 Jahren hatte Sylvia Matthes ihren Pflegedienst gegründet. Mit zwei Mitarbeiterinnen hat alles angefangen. Heute beschäftigt die Unternehmerin in der ambulanten Pflege in Schwedt und Prenzlau zirka 65 Mitarbeiter, die 400 Patienten betreuen. Ein Fachteam gibt es für die psychiatrische Pflege. In Schwedt ermöglichen zudem derzeit 60 Mitarbeiter der "matthespflege" Bewohnern, einen angenehmen Lebensabend zu erleben. Das sind Menschen, die auf ambulante Pflege angewiesen sind, aber noch weitgehend selbstständig und in überschaubarer Gemeinschaft mit ihren Nachbarn leben können. Um die 40 Prozent der Schwedter sind 60 Jahre und älter. Im Umland sieht das nicht anders aus. Mehr ältere Menschen brauchen Hilfen, um den Alltag zu bewältigen. Nicht wenige wünschen sich, als Rentner in Gemeinschaft statt allein zu leben. In einer Senioren-WG. Die Ansprüche ändern sich. Ebenso die Wünsche von Pflegebedürftigen.

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